2026-05-15T09:36:57.455Z

Spielbericht

FCN auswärts bei Teutonia – Reaktion und Wiedergutmachung gefordert

von Marc Löfflad · Heute, 16:19 Uhr · 0 Leser
Der FC Neuhadern (hier mit Nicolas Kröll am Ball und Maximilan Hartmann) hat noch eine Rechnung offen für das Rückspiel gehen Teutonia.
Der FC Neuhadern (hier mit Nicolas Kröll am Ball und Maximilan Hartmann) hat noch eine Rechnung offen für das Rückspiel gehen Teutonia. – Foto: FC Neuhadern

Für den FC Neuhadern steht am kommenden Sonntag um 11:30 Uhr das Auswärtsspiel beim FC Teutonia an. Nach der 1:4-Niederlage gegen München West will die Mannschaft dabei nicht nur spielerisch an die guten Spiele der vergangenen Wochen anknüpfen, sondern auch eine offene Rechnung aus dem Hinspiel begleichen.

Das erste Duell mit Teutonia verlor Neuhadern zuhause mit 4:6, in einer wilden Partie, in der die Mannschaft vor allem defensiv große Probleme offenbarte und insgesamt weit von der eigenen Stabilität entfernt war.

„Das Hinspiel war eines der Spiele, mit denen wir überhaupt nicht zufrieden sein können“, erklärt Trainer Dario Casola. „Wir haben zu viele einfache Fehler gemacht und insgesamt kein gutes Spiel gezeigt.“

Auch deshalb sieht der Trainer seine Mannschaft nun in der Pflicht, eine deutliche Reaktion zu zeigen.

„Wir haben gegen Teutonia definitiv etwas gutzumachen“, so Casola. „Nicht nur vom Ergebnis her, sondern auch von der Art und Weise.“

Mit Teutonia wartet ein Gegner, der selbst Fußball spielen will, gleichzeitig aber auch körperlich sehr präsent auftritt.

„Sie verbinden spielerische Qualität mit viel Körperlichkeit und Intensität“, erklärt Casola. „Darauf müssen wir vorbereitet sein.“

Gerade diese Voraussetzungen könnten jedoch auch Räume für ein offeneres Spiel schaffen als zuletzt gegen Gegner die viel mit langen Bällen operierten.

„Wenn beide Mannschaften Fußball spielen wollen, entstehen oft interessante Spiele“, sagt Casola. „Dann wird aber entscheidend sein, wer sauberer und konsequenter agiert.“

Nach der Niederlage gegen München West sieht Casola trotz des Ergebnisses auch positive Ansätze, insbesondere im eigenen Ballbesitzspiel.

„Spielerisch war das zuletzt über weite Strecken sehr ordentlich“, erklärt der Trainer. „Jetzt geht es darum, diese Leistung zu bestätigen, aber gleichzeitig die Fehler deutlich zu reduzieren.“

Vor allem die mangelnde Kaltschnäuzigkeit in beiden Strafräumen bleibt ein großes Thema.

„Wir müssen abgeklärter werden, vorne wie hinten“, fordert Casola. „Mit unserer Art Fußball zu spielen gehst du bewusst Risiken ein. Dann darfst du dir nicht ständig selbst Gegentore vorbereiten.“

Das Ziel für Sonntag ist klar: Wiedergutmachung für das Hinspiel, eine stabilere Leistung und die nächsten Entwicklungsschritte.

„Wir wollen zeigen, dass wir aus solchen Spielen gelernt haben“, so Casola. „Jetzt müssen wir das auch auf den Platz bringen.“