Der FCG musste in Oberstimm auf den verletzten Simon Kirmaier und den privat verhinderten Thomas Berger verzichten, Spielertrainer Stefan Hoffmann stand hingegen wieder im Kader. Die Gäste fanden von Beginn an überhaupt nicht ins Spiel und wirkten vor allem im Aufbau gehemmt. Die Gastgeber waren aggressiver, handlungsschneller und technisch sauberer und hätte schon in der Anfangsphase bei einem Pfostentreffer mit Nachschuss und zwei gefährlichen Ecken in Führung gehen können, wenn nicht müssen. Geisenfeld hatte hingegen in Halbzeit eins keine einzige Torchance. Nach Wiederanpfiff änderte sich wenig an der Chancenverteilung, auch wenn Geisenfeld etwas besser in die Partie kam. In der 53. Minute scheiterte Arthur Reimer freistehend aus Nahdistanz an Torwart Benedikt Köhler. Zwei Minuten später eroberte Oberstimm einmal mehr den Ball, Jonas Weidinger wurde in die Tiefe geschickt, setzte sich relativ einfach gegen vier Mann durch und schob das Leder an Köhler vorbei ins Tor. Den Gästen kann man vom Einsatz her keinen Vorwurf machen, aber die wirkten zum Teil zu langsam, zu kopflos und zum teil ängstlich im Passspiel. Trotzdem hatten sie in der Schlussphase noch zwei gute Chancen. Kilian Thunig traf aus allerdings abseitsverdächtiger Position den Pfosten und Bilal Rihani scheiterte mit einem schönen Schuss aus 16 Metern an Torwart Alexander Kuwatow. Der Ausgleich wäre aber an diesem Tag auch nicht verdient gewesen. Bei vier Punkten Rückstand auf den TSV Großmehring und vier ausstehenden Partien kann sich der FCG auf die Sicherung des zweiten Platzes konzentrieren. Dafür braucht er noch zwei Siege aus diesen Spielen. Weiter geht es gleich am Mittwoch Abend um 18:30 beim Tabellenschlusslicht FC Wackerstein-Dünzing.