Wahrlich bedient waren die Fußballerinnen der Forsterner Reserve nach dem torlosen Remis beim Ligaschlusslicht FSV Höhenrain. Schließlich könnten genau diese zwei verpassten Punkte im unglaublich engen Abstiegskampf der Bezirksoberliga einmal den Ausschlag geben.
Dabei habe das Spiel eigentlich zu über 90 Prozent in der gegnerischen Hälfte stattgefunden. „Deshalb ist es extrem frustrierend, dass wir es nicht geschafft haben, den Ball gefährlich aufs Tor zu bringen“, erklärt FCF-Trainer Michael Kiefer. Bis in die 89. Minute war es dem „mit Mann und Maus“ verteidigenden Tabellenletzten nämlich gelungen, in der Defensive nichts zuzulassen und sämtliche Steckpässe der Gäste zu unterbinden. So sorgte erst ein Freistoß von Paula Peter, der knapp am FSV-Kasten vorbeigesegelt war, für ein kurzes Raunen. Auf der Gegenseite wurde es jedoch ebenfalls einzig nach einem Freistoß brenzlig: Der 40-Meter-Hammer von Höhenrains Annika Wamsler knallte allerdings an die Latte (70.).
„Wir haben aber auch mitgebolzt und nicht gezeigt, was wir können“, ärgert sich der Übungsleiter, für den das Kellerduell daher ein perfektes Spiegelbild der gesamten Saison gewesen sei – zumal der Forstner-Coach erneut mit großen Personalengpässen zu kämpfen hatte. „Und auch das Spiel war dem Tabellenplatz entsprechend.“
Zumindest steht die FCF-Zweitverwertung vorerst aber weiterhin über dem Strich und kann sich in den folgenden direkten Duellen noch aus eigener Kraft mit dem Klassenerhalt belohnen. Doch Kiefer weiß: „Dafür müssen wir jetzt dann dringend mal dreifach punkten.“