
Zwei Leistungsträger von den Kreis-Konkurrenten SV Mesum und Borussia Emsdetten, die bekanntlich eine Liga tiefer spielen, kehren zur Spielzeit 2026/27 zum FC Eintracht Rheine zurück, bei dem sie schon in der Jugend ausgebildet wurden.
Kevin Ostendorf (22) verließ die Eintracht nach seiner Jugendzeit und verbringt derzeit sein viertes Seniorenjahr beim SV Mesum. Nach zehn Treffern in der Vorsaison ist ihm in der laufenden Spielzeit der endgültige Durchbruch gelungen. Bereits nach der Hinrunde hat der Offensivmann zweistellig getroffen und damit maßgeblichen Anteil daran, dass der SVM, der auf Platz 4 überwintert, in den Aufstiegskampf zur Oberliga Westfalen eingreifen könnte.
Vom SV Borussia Emsdetten kommt der 28-jährige Stammkeeper Luca Dömer, der nach vielen Jahren beim Bezirksligisten SC Greven 09 seit Sommer 2022 eine feste Größe zwischen den Westfalenliga-Pfosten ist. Bis zum Ende der Saison dürfte er die 100-Spiele-Marke noch knacken (aktuell 91 Westfalenliga-Einsätze). Lediglich 21 Gegentore hat Emsdetten in der Hinrunde kassiert, nur drei Mannschaften haben eine bessere Bilanz.
„Kevin stand bei vielen Vereinen im Fokus. Er hat sich in den letzten Jahren super entwickelt und es lag auf der Hand, dass wir gerne wieder mit ihm zusammenarbeiten wollen. Ich freue mich sehr darüber, dass wir den Zuschlag bekommen haben. Ich bin echt froh, dass wir damit einen echten Rheinenser in unseren Reihen haben", sagt Rheines Sportlicher Leiter Christian Hebbeler gegenüber dem Münsterland-Portal "heimspiel-online.de" zur Verpflichtung von Ostendorf, der in Rheine wohnt und arbeitet.
Dömer möchte sich der Herausforderung in der Oberliga Westfalen erstmals stellen. Mit wem er den Konkurrenzkampf angehen wird, ist noch unklar. "Wir werden einen offenen Torwartkampf haben. Wie das Torwartteam konkret aussehen wird, ist noch offen. Die Gespräche mit Ramon Büsken und Matthias Bräuer stehen aus. Marcel Pieper wird uns jetzt im Winter verlassen", erklärt Hebbeler.
Eine erfreuliche Personalie gibt es zudem in der Offensive. Der im November von Chefcoach David Paulus suspendierte Montasar Hammami gehört wieder zum Kader. „Die Dinge sind ausgeräumt“, so Hebbeler.
