2026-04-28T04:45:54.822Z

Spielbericht

FCC-Aufstiegstraum geplatzt?!

Mit 1:4 (0:0) musste sich der Zeiss-Elf letztlich deutlich der U23 des 1. FC Magdeburg geschlagen geben. Damit endet eine Serie von zuletzt sechs Pflichtspielsiegen in Folge.

von PM FCC · Heute, 19:00 Uhr · 0 Leser
– Foto: Axel Kammerer

Das erste Auswärtsspiel einer Zeiss-Elf gegen eine Magdeburger Zweitvertretung begann mit einer Verspätung. Ein Großteil der mehr als 1.100 mitgereisten FCC-Fans verspätete sich bei der Zuganreise, was die Verantwortlichen vor Ort dazu bewog, auf die Jenaer zu warten und eine Viertelstunde später, 14.15 Uhr, anzupfeifen...

BERICHT des FC Carl Zeiss Jena

Und sie sahen dabei erste 45 Minuten, die weitgehend ereignisarm verliefen und das mit zumindest optischen Vorteilen für die im sicheren Hafen des Tabellenmittelfeldes befindlichen Hausherren. Ein erstes Achtungseichen setzten die Magdeburger unmittelbar nach Anstoß der Partie, als Magnus Baars den Ball von der rechten Seite in den Rückraum spielte, von wo Marcel Zajusch den Ball - allerdings deutlich - über den Kasten von Marius Liesegang jagte. Chancen auf Jenaer Seite blieben im Grunde Mangelware. Zwar gelang es dem FCC vor allem durch Alexander Prokopenko ein ums andere Mal - und das durchaus sehenswert - in die gefährlichen Zonen vorzustoßen, doch beim letzten Zuspiel fehlte die Präzision, so dass Tom Schlitter im FCM-Tor häufig Endstation war. Bis auf einen Flachschuss von Jannes Werner aus etwa 22 Metern, der knapp am Tor vorbeizischte, gab es im Grunde nichts, was den Magdeburger Kasten ernsthaft gefährdete. Der FCM indes vermochte es immerhin, im ersten Spielabschnitt auf fünf Eckbälle zu kommen, deren letzter um ein Haar zum Tor geführt hätte. Doch Leon Mergner, der sich am Fünfmeterraum am höchsten schraubte, köpfte den Ball über den Jenaer Kasten (39.). Es war die größte Chance des ersten Spielabschnitts, der mit einem unter dem Strich leistungsgerechten 0:0 in die Pause ging.

Aus dieser kam der FCC mit zwei personellen Veränderungen: Manassé Eshele ersetzte Emeka Oduah, und Nicolas Wähling kam für Alexander Prokopenko in die Partie. Und deren zweite Halbzeit begann mit viel Schwung auf Jenaer Seite. Erst war es Malik Talabidi, der um ein Haar nach einer Verlängerung eines langen Balles berim Durchlaufen auf den ersten Pfosten die Führung erzielt hätte (48.), kurz darauf köpfte Eshele den Ball auf den Magdeburger Kasten (49.). Zwei Minuten später wurde Eshele bei einer aussichtsreichen Flanke in den Strafraum entscheidend gehindert, so dass der Ball über den Strafraum segelte (51.). Der FCC war dran und hielt den Druck hoch. Wieder war es Eshele, der in der 52. Minute nach Vorarbeit Kevin Lankfords die bis dato beste Jenaer Möglichkeit auf dem Fuß hatte. Es war eine Frage der Zeit, bis das erste Tor fallen sollte. Und es fiel - nur auf der anderen Seite. Der FCC verlor im Mittelfeld den Ball - und dann ging’s schnell: Die Kugel landete bei Baars, der sich auf der rechten Seite einfach mal ein Herz nahm. Der Ball wurde abgefälscht, Marius Liesegang im Jenaer Tor war auf dem Weg in die falsche Ecke - Tor für den FCM. Und das mitten in Jenas bester Phase (59.). FCC-Trainer Volkan Uluc reagierte mit einem Doppelwechsel und brachte Marcel Hoppe und Patrick Weihrauch für Jannes Werner und Moritz Fritz ins Spiel. Der FCC schüttelte sich und schloss nahtlos an die gute Phase vorm Rückstand an. In der 66. Minute dann der hochverdiente Ausgleich, als Manassé Eshele per Kopf einen wunderbaren Angriff über die rechte Seite von Nils Butzen und Timon Burmeister veredelte. Der FCC hielt das Heft in der Hand, während der FCM offensiv nicht mehr stattfand. Jenas Führung schien greifbar. Doch wieder kam es anders und wieder war es Baars, der eiskalt zuschlug und auf 2:1 für Magdeburg stellte (75.). Der FCC warf nun alles nach vorn, um in der Schhlussviertelstunde das Spiel doch noch zu drehen. Dabei wurde er gnadenlos ausgekontert. Erst bugsierte der gerade erst eingewechselte Leipertz den Ball mit seinem ersten Kontakt zum 3:1 in die Jenaer Maschen (80.), bevor Hector Hink mit dem 4:1 für den Endstand sorgte (83.).