FC Wil: bester Aufsteiger

Frauen NLB - Rückblick Herbstrunde

Letztes Jahr spielten die Frauen von Cheftrainer Florian Holenstein noch in der 1. Liga. Doch über die Jahre haben sich die Ostschweizerinnen immer wieder gut mit jungen Spielerinnen aus grossen Vereinen verstärken können. Zu Beginn dieser Saison war der Königinnentransfer die WSL-erprobte Alana O’Neill, die vom Meister FCZ verpflichtet werden konnte. Somit steht der Aufsteiger nicht ganz unerwartet an der Spitze des Verfolgerfeldes nach dem Herbsthalbjahr.

Wer wird vermisst?

Da alle Leistungsträgerinnen des Aufsteigerteams jung sind, ist keine von Bord gegangen und das Team ist zusammengeblieben und nur punktuell ergänzt bzw. verstärkt worden.

Wer performt?

Das Team ist sehr breit aufgestellt und es sticht aus dem guten und soliden Kader praktisch keine Spielerin heraus. Alle zehn Ligaspiele gespielt haben nur Jasim Frick, Alana O’Neill, Gaja Di Gaetano und Eliane Graf. Diese vier Frauen darf man wohl als Rückgrat des Teams betrachten.

Wer hat enttäuscht?

Eine schwierige Frage, wenn ein Aufsteiger in der Aufstiegssaison bei Halbzeit auf dem vierten Tabellenplatz überwintert. Will das Haar in der Suppe noch gefunden werden, kann vielleicht Sahra Böhi genannt werden. Letztes Jahr noch mit mehr als einem Tor pro Spiel, scheint sich die junge Akteurin eine Liga höher noch schwer zu tun. Aber auch hier gilt, sie ist ein junges Talent, das im Frühling wieder ganz anders performen könnte.

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Aufrufe: 024.1.2023, 08:00 Uhr
Redaktion FuPa ZürichAutor