
Es ist ein herber Verlust für den FC Wernberg. Der Drittplatzierte der abgelaufenen Bezirksliga-Nord-Saison muss ab sofort ohne Lukas Heinrich auskommen. Aus beruflichen Gründen zieht der 24-jährige Offensivspieler nach Nürnberg. Daher geht es für ihn auch fußballerisch in die Franken-Metropole. Mit Heinrich verlieren die Wernberger ihren besten Torschützen der letzten zwei Spielzeiten. Insgesamt erzielte er in seinen drei Jahren bei den Grün-Weißen 47 Treffer und legte rund 25 weitere Tore vor.
Dementsprechend dürfte die Lücke, die sich durch seinen Weggang auftut, nur schwer zu stopfen sein. „Sehr schade für uns. Da fehlen halt einfach einige Tore, für die Lukas gut ist“, so Wernbergs Teammanager Tobias Irlbacher, der aber den Wechselgrund total nachvollziehen kann: „Beruf geht immer vor.“ Dass Heinrich irgendwann wieder für den FC Wernberg auflaufen wird, erscheint nicht ausgeschlossen – sollten sich die Rahmenbedingungen dahingehend wieder verändern. „Er sagte schon, wenn's ihm nicht gefällt und er wieder in die Heimat zurück will, ist der FC Wernberg die erste Anlaufstelle“, verrät Irlbacher.
Der Goalgetter selbst verlässt den FCW mit einem weinenden Auge: „Ich möchte Danke sagen für alles und für die drei wunderschönen Jahre. Wie ich hier aufgenommen wurde, war sehr toll. Das Kapitel FC Wernberg wird für immer einen besonderen Platz in meinem Herzen haben und ich werde mich auf jeden Fall wieder blicken lassen“, sagte Lukas Heinrich gegenüber dem Medienteam des Bezirksligisten. Schöne Momente habe es „sehr, sehr viele“ gegeben. Sportlich hebt er den 3:0-Derbysieg gegen die SpVgg Pfreimd im vergangenen Mai hervor, zu dem er zwei Tore und eine Vorlage beisteuerte. „Das war schon saugeil.“ Ansonsten habe es „auch neben dem Platz noch so viele geile Momente gegeben“.