Nach dann fünf Jahren verlässt Dirk Tegethoff die SG Niederhof/Binzgen und übernimmt im Sommer den FC Wallbach. | Foto: Matthias Konzok
Nach dann fünf Jahren verlässt Dirk Tegethoff die SG Niederhof/Binzgen und übernimmt im Sommer den FC Wallbach. | Foto: Matthias Konzok

Dirk Tegethoff wird neuer Trainer beim FC Wallbach

Bisheriger Coach der SG Niederhof/Binzgen kehrt nach sieben Jahren zum Bezirksligisten zurück

Der FC Wallbach hat die Trainersuche für die kommende Saison erfolgreich abgeschlossen. Dirk Tegethoff wird den Bezirksligisten im Sommer übernehmen und die Nachfolge von Thomas Scherzinger antreten, wie FCW-Sportchef Matthias Wenk bestätigte.

Scherzinger war im Sommer 2019 mit Andreas Braunagel als neues Trainergespann in Wallbach angetreten. Nachdem Braunagel im vergangenen Dezember seine Tätigkeit als Chefcoach berufsbedingt beenden musste, rückte sein bisheriger Assistent auf. Zur neuen Saison wird Scherzinger allerdings zu seinem Heimatverein SV 08 Laufenburg zurückkehren und beim Landesligisten das Amt des Sportchefs übernehmen.

Mit Dirk Tegethoff können die Wallbacher Verantwortlichen nun einen alten Bekannten als Nachfolger präsentieren. Der 52-Jährige lief bereits als Spieler für den FCW auf und war dort zuletzt bis 2014 als Assistent von Roland Mutter tätig. Nach zwei Jahren als hauptverantwortlicher Coach beim FC Bad Säckingen übernahm er 2016 die neu gegründete Spielgemeinschaft des SV Niederhof und des FC Binzgen. Mit der SG Niederhof/Binzgen belegt er in der aktuell unterbrochenen Runde den dritten Tabellenplatz in der Kreisliga B, Staffel III.

Anfang Februar hatte Tegethoff die SG-Verantwortlichen informiert, dass er seinen zum 30. Juni auslaufenden Vertrag nicht mehr verlängern werde. „Nach dann fünf Jahren als Trainer sieht er die Zeit als gekommen an, der Mannschaft mit frischem Wind auf dieser Position zu neuen Impulsen zu verhelfen“, teilte Niederhof/Binzgen mit. Die Verantwortlichen zollten dieser Entscheidung ihren Respekt und bekundeten zugleich ihren Stolz, da Tegethoff „der SG als Spieler auch nach dem Ende seiner Trainertätigkeit erhalten bleiben will“. Sein Engagement reiche weit über die eines Trainers hinaus, „weshalb ihm ein großer Anteil am tollen Zusammenwachsen der SG-Familie zugesprochen werden muss“, hieß es weiter. Die SG hoffe auf eine sportliche Fortsetzung der Saison, „damit die Mannschaft „Teggi“ einen gebührenden Abschied ermöglichen kann".

1222 Aufrufe14.2.2021, 18:30 Uhr
Badische ZeitungAutor

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