
Spieler und Co-Trainer Mehmet Arif Sahin vom FC Wacker Biberach aus der Kreisliga A2 Oberschwaben blickt im FuPa-Teamcheck auf einen schwierigen Saisonstart, einen starken Endspurt und eine intensive Vorbereitung mit Lauf-Challenge und Trainingslager in Dornbirn.
„Am 30.01.2026 starten wir offiziell in die Vorbereitung“, erklärt Mehmet Arif Sahin. Bereits zwei Wochen zuvor wird eine Lauf-Challenge durchgeführt, „damit wir von Beginn an mit einer soliden Grundfitness arbeiten können“. Ziel sei es, „gemeinsam fit in die Vorbereitung zu starten“.
In der Vorbereitungsphase wird „zwei- bis dreimal pro Woche“ trainiert. Ergänzend sind „am Wochenende sowie teilweise unter der Woche Freundschaftsspiele“ geplant, um Inhalte direkt umzusetzen. Anfang Februar reist das Team ins Trainingslager nach Dornbirn. Dort stehen „intensive Trainingseinheiten“, aber auch „Team-Building-Maßnahmen“ im Fokus. Zudem sollen „die A-Jugend-Spieler gezielt integriert“ werden, um sie frühzeitig an Mannschaft und Abläufe heranzuführen.
Rückblickend beschreibt Sahin den Saisonverlauf differenziert. „Auch wenn wir zu Beginn der Hinrunde nicht optimal reingekommen sind, haben wir uns im weiteren Verlauf gefangen und im Endspurt mit starken Leistungen die entscheidenden Punkte gesammelt.“
Was besser lief als erwartet, erklärt der Co-Trainer mit Blick auf die Widerstände. „Durch das große Verletzungspech waren wir gezwungen, viel zu rotieren und neue Lösungen zu finden.“ Die Reaktion der Mannschaft bewertet er positiv: „Die Mannschaft ist dabei aber eng zusammengerückt, hat nie den Glauben verloren und kontinuierlich an sich gearbeitet – am Ende haben wir zu unserem Spiel gefunden.“
Probleme waren vor allem struktureller Natur. „Zu Beginn der Saison standen wir vor einem größeren Umbruch, da viele Stammspieler den Verein verlassen haben.“ Die jungen Akteure aus der A-Jugend „brauchten zunächst etwas Zeit, um sich an die körperliche Härte und das Niveau zu gewöhnen“, seien inzwischen aber „aus der Mannschaft nicht mehr wegzudenken“. Hinzu kamen „Verletzungen“, die das Team immer wieder zurückwarfen. Insgesamt habe es Zeit gebraucht, „um die richtige Balance zwischen jungen Spielern und erfahrenen Kräften zu finden“.
Für den weiteren Saisonverlauf formuliert Sahin klare Ziele. „Wir wollen attraktiven Fußball spielen, uns kontinuierlich spielerisch wie physisch verbessern und in jedem Spiel den Anspruch haben, als Sieger vom Platz zu gehen.“
Personell hält sich der Co-Trainer bedeckt. „Es wird der ein oder andere Spieler dazustoßen, aber genaues möchte ich erstmal nicht sagen.“
Im Meisterrennen sieht Sahin einen klaren Anwärter. „Die SGM Muttensweiler/Hochdorf spielt bislang eine äußerst starke Saison“, weshalb er davon ausgeht, „dass sie am Ende auch ganz oben stehen und die Meisterschaft holen werden“. Über den Abstieg wolle er noch nicht urteilen. „Über den Abstieg zu sprechen ist zum jetzigen Zeitpunkt noch etwas zu früh, da im unteren Tabellenbereich noch alles möglich ist.“ Entscheidend werde sein, „wie die einzelnen Vereine nach der Winterpause wieder in den Spielbetrieb finden“.