
Der FC Wacker Biberach hat die Saison 2024/25 mit Platz vier abgeschlossen – das reichte nicht für die eigenen Ansprüche. In der Kreisliga Staffel A2 soll mit Teamgeist, neuen Kräften und klaren Zielen mehr herausspringen.
Anspruch und Wirklichkeit
Die vergangene Saison des FC Wacker Biberach in der Kreisliga A3 Oberschwaben endete mit einem respektablen vierten Platz – doch die Vereinsverantwortlichen sehen darin keinen Grund zur Zufriedenheit. Abteilungsleiter Uwe Ehing macht keinen Hehl aus der Enttäuschung: „Mit der Saison 24/25 sind wir nicht zufrieden. Der vierte Platz am Ende hat nicht unseren Ansprüchen entsprochen. Vom Kader und vom Leistungsvermögen wäre sicherlich deutlich mehr drin gewesen.“
Die neue Saison bringt durch die Umgruppierung in die Kreisliga A2 nicht nur neue Gegner, sondern auch neue Chancen.
Teambuilding im Fokus
Für die Vorbereitung auf die kommende Spielzeit setzt man bei Wacker Biberach auf mehr als nur Trainingsintensität. Der Blick richtet sich auch auf das Miteinander innerhalb der Mannschaft. „Das gesamte Trainerteam, erste und zweite Mannschaft, wird verstärkt auf Kameradschaft und Teambuilding setzen. Hierzu sind ein paar Dinge geplant“, kündigt Ehing an.
Dank an den Chef an der Seitenlinie
Einen Spieler herauszuheben, kommt für Ehing nicht infrage. Stattdessen richtet er den Blick auf die Arbeit an der Seitenlinie: „Ich möchte keinen Spieler direkt hervorheben, sondern ein großes Lob und ein Dankeschön an unseren Cheftrainer Marcin Zukowski für sein enormes Engagement aussprechen.“
Neues Personal für den Neustart
Für die Saison 2025/26 wurden zahlreiche personelle Veränderungen vorgenommen – sowohl bei den Zugängen als auch bei den Abgängen. Neu im Kader sind Mehmet Sahin (SV Oberzell), Epoh Senito, Ibrahim Ovayolu und Aden Seid Osman (alle Türkspor Biberach), Marius Häussler (SGM Mettenberg) sowie vier Jugendspieler: Cünyet Avlayici, Leon Rainer, Luca Ries und Adnan Zaydan.
Demgegenüber stehen auch einige Abgänge: Mats Engelhart (TSV Ummendorf), Efecan Himmetoglu, Ersin Ceremi, Taha Kasap (alle Türkspor Biberach), Daniel Rulani (SGM Ringschnait), Benjamin Klamert (SV Altshausen) und Christopher Henry (SV Reinstetten) haben den Verein verlassen. Die Karriere beendet haben Lukas Höchst, Gino Eisler und Golabin Pereski .
Schemmerhofen als Favorit
In der neuen Staffel A2 sieht Ehing klare Kräfteverhältnisse – zumindest an der Spitze. „Meisterfavorit ist für mich der SV Schemmerhofen. Sie haben einen tollen Kader, bringen die Erfahrung aus der Bezirksliga mit und haben zudem einen sehr guten Trainer mit Dietmar Hatzing“, so der Abteilungsleiter.
Relegation ja – aber bitte mit Augenmaß
Zum Abschluss äußert sich Ehing auch zur Struktur des Wettbewerbs. Die Relegationsspiele sieht er grundsätzlich positiv: „Relegationsspiele – prinzipiell ja, weil Highlight für Spieler und Zuschauer.“ Dennoch spricht er auch eine mögliche Alternative an: „Zwecks der hohen Belastung und der Kürze der Pause wären zwei direkte Aufsteiger auch sehr schön.“
Der Spagat zwischen Spannung und Belastungssteuerung ist im Amateurfußball eine stetige Herausforderung. Beim FC Wacker Biberach ist man sich dieser bewusst – und arbeitet an einer Saison, die den eigenen Ansprüchen wieder gerecht wird.
