FC-Vulkaneifel-Geschäftsführer Thomas Jungels (links) freut sich über die Verpflichtung von Trainer Peter Schäfer
FC-Vulkaneifel-Geschäftsführer Thomas Jungels (links) freut sich über die Verpflichtung von Trainer Peter Schäfer – Foto: Verein

Vulkaneifel-Frauen mit neuem Coach und namhaften Spielerinnen

Neugegründeter Fußball-Verein erfährt große Resonanz: Elf Jugendteams und eine Frauenmannschaft gemeldet.

Gleich ein Dutzend Mannschaften schickt der erst im Frühjahr gegründete FC Vulkaneifel in der anstehenden Saison ins Rennen. Neben vier reinen Mädchen- und sieben (Jungen-)Teams von der F- bis zur D-Jugend wurde auch eine Frauenmannschaft gemeldet. Diese startet Ende August in der Kreisliga – und gilt hier gleich als Topfavorit.

Seit Mitte Juni wird bereits unter Coach Peter Schäfer zwei Mal die Woche trainiert. Im Kader stehen mit der 22-jährigen Marie Kusch (zuvor bei der SG Fidei 2015) eine Regionalliga-erfahrene Spielerin und mit Madlen Jendryssik (20) eine Akteurin, die in der Jugend für den SC Bad Neuenahr und den TuS Issel am Ball war. Zahlreiche weitere Spielerinnen des FC Vulkaneifel waren zumindest schon mal woanders in der Bezirksliga aktiv.

Geschäftsführer Thomas Jungels ist froh, mit Peter Schäfer einen im Manderscheider Raum bekannten und geschätzten Trainer verpflichtet haben zu können. Der 41-Jährige wohnt in Landscheid und bildete früher die E-Junioren in Minderlittgen und Salmrohr aus. Zwei Jahre als Verantwortlicher der B-Jugend und drei Jahre als Coach der zweiten Mannschaft der SG Buchholz/Manderscheid/Hasborn in der Kreisliga Mosel schlossen sich an.

Erstmals trainiert er nun Frauen – und zieht nach einigen Wochen ein überaus positives Fazit: „Die Resonanz ist gut, obwohl es immer wieder berufsbedingte Ausfälle gibt. Zwischen acht und 16 Spielerinnen sind immer da.“ Schäfer schwärmt von den vielen engagierten Helfern im Verein und sehr guten Bedingungen, gerade was die Sportplätze angeht.

Unter Druck setzen lassen möchten sich weder Schäfer noch Geschäftsführer Jungels im Vorfeld der neuen Saison: „Es wäre toll, wenn es direkt mit dem Aufstieg klappt. Dann machen wir eine große Fete. Ein Muss ist das aber nicht. Wir gehen die Sache auch mit viel Spaß an.“

Um mehr als die vom Verband je Jugendjahrgang nur zugelassenen zwei Teams melden zu können und um ein einheitlicheres Erscheinungsbild etwa gegenüber Sponsoren zu haben, wurde im April der FC Vulkaneifel (FCV) als eigenständiger Verein gegründet (TV berichtete).

Die Stammvereine sind der FC Meerfeld und der SV Bettenfeld, der SV Vulkan Manderscheid, die DJK Buchholz und die Sportvereine aus Laufeld, Wallscheid und Niederöfflingen.

Mit dem FCV soll generell der Jugendfußball in der Gegend um Manderscheid ausgebaut werden. Ab der C-Jugend ist der seit sechs Jahren bestehende Jugendförderverein (JFV) Vulkaneifel für die Ausbildung der männlichen Jugend zuständig.

Rund 150 Spieler hat der junge Verein derzeit. Der neue Schwung ist auch am Sponsorenzulauf abzulesen. So berichtet Vorstandsmitglied Jungels von zahlreichen Trikotspenden.

Weitere Nachwuchsspieler und auch Verstärkungen fürs Frauenteam sind willkommen. Nähere Informationen zum Verein und Kontaktdaten im Internet unter www.fc-vulkaneifel.de

Erste Testspiele bestreitet das Frauenteam des FCV am Wochenende: Am Freitag (19 Uhr) und Sonntag (13 Uhr) kommt es jeweils auf dem Manderscheider Sportplatz zu Duellen mit den Bezirksligisten SV Dörbach und SG Mendig/Bell.

Aufrufe: 025.7.2021, 22:21 Uhr
Andreas ArensAutor

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