F: Dedeoglu Dedepress Im Anschluss an die Polytan-Pokalendspiele stand uns unter anderem Roman Rießler (Trainer, FC Viktoria 1889, 1.Frauenmannschaft) rechts im Bild Rede und Antwort
F: Dedeoglu Dedepress Im Anschluss an die Polytan-Pokalendspiele stand uns unter anderem Roman Rießler (Trainer, FC Viktoria 1889, 1.Frauenmannschaft) rechts im Bild Rede und Antwort

Die Stimmen zum Polytan-Pokalfinaltag

Vier Trainer und der Berliner Fußballverband standen uns im Anschluss an den Finaltag Rede und Antwort.

Bernd Schultz, Präsident Berliner Fußballverband:

„Die gestrigen Polytan-Pokalendspiele der Frauen fanden unter sehr guten Rahmenbedingungen und einer absolut zufriedenstellenden Zuschauerzahl statt. Die Organisation lief reibungslos und die Spiele fanden durchaus verdiente Siegerinnen, auch wenn vor allem das Finale der 1. Frauenmannschaften lange Zeit umkämpft war. Meine Glückwünsche gehören den jeweiligen Siegerinnen. Dem 1. FC Union wünsche ich viel Erfolg in der 1. Hauptrunde des DFB-Pokals in der nächsten Saison.“

Falko Grothe, 1. FC Union Berlin, 1. Frauenmannschaft:

"Wir sind natürlich sehr froh über den Pokalsieg, die Spielerinnen haben ihn sich über die Saison hinweg aber auch heute einfach verdient. In den ersten 10 Minuten hatten wir Probleme in das Spiel zu finden, die Aufregung vor dem Spiel war noch deutlich zu merken. Die Spielerinnen haben sich dann aber reingebissen, auch zu ihrer spielerischen Linie gefunden und aus den sich ergebenden Chancen dann auch die Tore gemacht. Dass es dann dabei - auch zu zehnt - geblieben ist, ist dem sehr laufintensiven und robustem Defensivverhalten zu verdanken. Der Doppelpokalsieg für beide Frauenteams ist etwas ganz Besonderes. Die Spannung bleibt in dieser Woche aber hoch, vielleicht wird das einigen auch erst nach dem Spiel in der Alten Försterei am Sonntag bewusst, was sie heute geschafft haben."

Roman Rießler, FC Viktoria 1889, 1. Frauenmannschaft:

"In den ersten 15 Minuten fand Union überhaupt nicht statt. Die frühe Führung gab uns Auftrieb, wir haben den Gegner phasenweise an die Wand gespielt, auch ein zweiter Treffer wäre möglich gewesen. Im Anschluss an eine fragwürdige Schiedsrichterentscheidung, welche statt einem Abstoß für uns einen Eckball für unseren Gegner brachte, brachte Union zurück ins Spiel. In der Folge agierte Union häufig mit langen Bällen, die wir leider nicht gut verteidigten. Das 2:1 entsprang einem Ballverlust auf der rechten Seite und beim dritten Gegentreffer wurde uns einer der angesprochenen langen Bälle zum Verhängnis. In der zweiten Hälfte schnürten wir Union in ihrer Hälfte ein, haben es aber letztendlich nicht geschafft, uns im letzten Drittel die Torchancen herauszuspielen, um einen möglichen Ausgleich zu erzielen. Am Ende hat die Mannschaft gewonnen, die sicherlich etwas cleverer war, aber leider hat aus meiner Sicht die Mannschaft verloren, die den besseren Fußball spielte."

Oliver Hartrampf, 1. FC Union Berlin, 2. Frauenmannschaft:

"Als erstes großen Respekt an die Leistung von Stern II.Sie haben uns bis zur 70. Minute vor schwierige Aufgaben gestellt und ein gutes Finalspiel gezeigt. Am Ende war der Sieg aber doch verdient in der Höhe. Wir haben noch reichlich klare Chancen liegen gelassen. Ich bin sehr zufrieden, wie unser Team das Tief zwischen der 25 und 60. Minute verarbeitet hat und fussballerisch wieder gute Lösungen fand. Wir freuen uns sehr über den Titel und sind stolz an diesem tollen Tag den Doppelpokalsieg mit der Ersten feiern zu können."

Jens Freikowski, SFC Stern 1900, 2. Frauenmannschaft:

"Glückwunsch an Union zum verdienten Pokalsieg. Ich bin sehr stolz auf die Leistung meiner Mannschaft im Finale sowie in der kompletten bisherigen Saison. Wir haben dem Gegner einiges abverlangt, hatten selber einige Torchancen und hielten als Landesliga-Aufsteiger 80 Minuten gegen den Berlin-Liga-Tabellenführer gut mit. Leider schossen wir nur das eine Tor und nach dem 1:5 in der 82. ging nichts mehr. Ein 2:5 oder 3:5 hätte dem Spielverlauf vielleicht eher entsprochen. Aber wie sangen meine Mädels nach dem Abpfiff : "Zweiter ist ja auch nicht schlecht, schalalalala"


Aufrufe: 02.5.2019, 17:26 Uhr
Sebastian RäppoldAutor