Brunnthals Marc Nagel (hier im Zweikampf gegen Unterföhrings Burghan Bahadir) verzeichnet einen Pfostentreffer.
Brunnthals Marc Nagel (hier im Zweikampf gegen Unterföhrings Burghan Bahadir) verzeichnet einen Pfostentreffer. – Foto: Foto: Dieter Michalek

TSV Brunnthal: Standardsituationen entscheiden Spiel gegen FC Unterföhring

Starke erste Halbzeit bringt keinen Ertrag

Der TSV Brunnthal konnte gegen den FC Unterföhrung drei kurzfristige Ausfälle nicht kompensieren. Die Treffer für den FCU fielen jeweils nach Standardsituationen.

Brunnthal – Beim FC Unterföhring gelang es Landesliga-Aufsteiger TSV Brunnthal mit einer 0:2-Niederlage nicht wie erhofft, zumindest einen Punkt mitzunehmen. Festzuhalten war für Trainer Raphael Schwanthaler, dass kurzfristig drei wichtige Spieler ausfielen. Luis Fischer fuhr in Urlaub, Sebastian Seubert und Andreas Reinisch laborierten noch an ihren Verletzungen.

Unterföhring
2:0
Brunnthal

„Das konnten wir in der ersten Halbzeit noch einigermaßen kompensieren“. Wie auch die Unterföhringer bestätigten, hatten die Gäste mehr Chancen, darunter zwei Torschüsse von Jakob Klaß. Marc Nagel und Anton Deibele kamen mit ihren Freistoßvarianten nicht zum Erfolg. „Gut gemacht“, lobt der Coach, „wir hatten das Plus auf unserer Seite“. In der letzten Minute hatte Nagel noch die Möglichkeit zur Führung, doch sein Schuss aus 25 Metern landete am Pfosten.

Zwei Standardsituationen für den FC Unterföhring entscheiden das Spiel

Ein unkluges Foul am 16er verhalf Unterföhring mit der ersten Chance per Freistoß zum 1:0 durch Bastian Fischer (58.). Nach kurzem Auftrieb für Unterföhring fanden die Gäste zurück ins Spiel, „wir haben alles versucht, zum Ausgleich zu kommen“, sagt Schwanthaler. Aber auch die Einwechslungen von Josef Diller für Markus Degel und von Valentin Strobl für Jonas Betzler halfen nicht. Vielmehr nutzte Unterföhring eine Ecke zum 2:0 durch Nils Ehret (73.). Schwanthaler: „Der Spieler aus Unterföhring hatte schneller geschaltet und aus dem Gewühl vor dem Tor den Ball eingeschoben“.

Die letzte Viertelstunde verzeichneten der für Anton Deibele eingewechselte Florian Sander (85.), sowie Jakob Klaß mit zwei Freistößen noch gute Möglichkeiten, doch ohne das Resultat zu verändern. „Aber wir können uns nichts vorwerfen, haben alles probiert. Unterföhring war kaltschnäuziger, da müssen wir noch dran arbeiten“, sagt Schwanthaler. Er monierte auch, dass die beiden Gegentore aus Standardsituationen resultierten: „Das wollen wir so schnell wie möglich abstellen“. Allerdings entschuldigt er auch seine Spieler: „Unterföhring hat Leute mit enormer Qualität, während bei uns drei Säulen ausgefallen sind. Diejenigen, die gespielt haben, haben alles gegeben, und darauf können wir stolz sein. Dass wir mehr Punkte brauchen, wissen wir, werden aber noch etwas Zeit brauchen. Wir sind auf einem guten Weg“.

FC Unterföhring - TSV Brunnthal 2:0 (0:0).

Brunnthal: Geisbauer - Degel (71. Diller), Neulinger, Betzler (71. Strobl), Bachmann (84. Robin Rinkes), Klaß, Deibele (85. Sandner), Kornbichler, Herterich, Nagel, Richter.

Tore: 1:0 Bastian Fischer (58.), 2:0 Nils Ehret (73.).

Aufrufe: 08.8.2021, 15:08 Uhr
Marion HussmannsAutor

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