Kein Durchkommen gibt es für den TSV Brunnthal (im grün-weißen Dress), hier Marc Nagel im Zweikampf mit dem Unterföhringer Maximilian Siebald (r.).
Kein Durchkommen gibt es für den TSV Brunnthal (im grün-weißen Dress), hier Marc Nagel im Zweikampf mit dem Unterföhringer Maximilian Siebald (r.). – Foto: Robert Brouczek

Nächste Pleite: TSV Brunnthal ist reif für die Winterpause

Landesliga-Aufsteiger kassiert mit 1:4 die sechste Niederlage in Folge

Noch ein Spiel muss der TSV Brunnthal überstehen, bis man sich auf einem Abstiegsplatz in der Landesliga stehend wieder sammeln kann. Jetzt gab es gegen den FC Unterföhring bei der 1:4 (0:3)-Heimschlappe nichts zu holen.

Brunnthal – Jetzt wird es Zeit, dass die Winterpause kommt. Noch ein Spiel muss der TSV Brunnthal überstehen, bis man sich auf einem Abstiegsplatz in der Landesliga stehend wieder sammeln kann. Am Sonntag gab es gegen den FC Unterföhring bei der 1:4 (0:3)-Heimschlappe nichts zu holen. Für den Aufsteiger war das die sechste Niederlage in Serie und mit dem klarsten Ergebnis ein Tiefpunkt des negativen Laufs.

Brunnthal
1:4
Unterföhring

In den vergangenen Wochen kam es knüppeldick für den Aufsteiger, der auf dem Zahnfleisch daherkommt und nun gegen die zweitbeste Mannschaft der Liga auch noch Torjäger Joko Klaß ersetzen musste. Deshalb war es logisch, dass man erst einmal die Null halten und den Favoriten ärgern wollte. Das ging genau drei Minuten gut bis zum ersten Torschuss der Unterföhringer, der gleich die Führung brachte. Wie später beim dritten Tor setzten sich die Gäste auf der linken Angriffsseite durch und konnten ungestört flanken. Eine Landesliga-Spitzenmannschaft nutzt solche Vorteile eiskalt. Zwischen den beiden Treffern lag noch ein Kopfballtor nach einer Ecke, und so war nach 36 Minuten beim Stand von 0:3 die Messe gelesen.

Unterföhring nutzte seine Chancen eiskalt, war aber auch die bessere Mannschaft. Wenn die Gäste das Tempo anzogen, hatten mental und körperlich lädierte Brunnthaler Probleme.

In der DNA dieser auch in Krisenzeiten intakten Mannschaft liegt, dass man sich nie aufgibt. Auch wenn es an diesem tristen Novembertag nichts mehr zu holen gab, bemühte Brunnthal sich weiterhin um einen achtbaren Abschied von den Fans, die bislang nur einen Heimsieg bejubeln durften. Die Grün-Weißen gestalteten das Spiel offener und hielten so zumindest die Niederlage in einem achtbaren Rahmen. Dennoch musste man erst mit einem schönen Distanzschuss das vierte Tor schlucken, bevor Luis Fischer sehenswert freigespielt den Ehrentreffer markierte. Unter dem Strich geht die Niederlage aber auch mit den deutlichen Zahlen so in Ordnung.

TSV Brunnthal: Geisbauer - Böhme, Richter (59. Klepsch), Neulinger, Deibele (72. Kornbichler) - Betzler, Fischer, Seubert, Nagel - Reinisch, Bachmann (89. Strobl)

Tore: 0:1 Fischer (3.), 0:2 Eder (27.), 0:3 Siebald (36.), 0:4 Negic (71.), 1:4 Fischer (78.)

Aufrufe: 021.11.2021, 18:11 Uhr
Nico BauerAutor

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