2026-01-20T07:14:11.657Z

Allgemeines
– Foto: FC Union Heilbronn

FC Union Heilbronn krönt sich zum Stadtmeister beim Leintal Masters

14 Minuten Hallenfußball, acht Teams und ein langer Abend in Heilbronn

Das Leintal Masters hat am heutigen Samstag die Römerhalle in Neckargartach in einen brodelnden Mittelpunkt des Heilbronner Fußballs verwandelt. Acht Herrenmannschaften kämpften bei der Stadtmeisterschaft um den Titel, gespielt wurde in zwei Gruppen und einer kompletten Finalrunde. Die im Hallenfußball ungewöhnlich lange Spielzeit von 14 Minuten verlieh dem Turnier einen eigenen Charakter: weniger Hektik, mehr Struktur, aber über die volle Distanz hohe Intensität. Am Ende setzte sich der FC Union Heilbronn im Finale gegen die TG Böckingen durch und sicherte sich die Hallenkrone der Stadt.



Ein Turnier mit besonderem Gewicht
Die Leintal Masters sind mehr als ein Winterturnier. Als offizielle Stadtmeisterschaft bündeln sie Rivalität, Tradition und sportlichen Anspruch. Die Römerhalle bot dafür einen passenden Rahmen: enge Zuschauerränge, kurze Wege und eine Atmosphäre, in der jede Aktion spürbar war. Der Modus mit zwei Vierergruppen und anschließender K.-o.-Phase stellte sicher, dass Konstanz ebenso gefragt war wie die Fähigkeit, in den entscheidenden Spielen Leistung abzurufen.

Der Modus als Prüfstein
Mit 14 Minuten Spielzeit pro Partie lag der Fokus nicht allein auf schnellen Umschaltmomenten, sondern auch auf Ordnung, Belastungssteuerung und taktischer Klarheit. Die Gruppenphase entschied über den Einzug ins Halbfinale, danach folgten Platzierungs- und Endspiele. Fehler konnten korrigiert werden, aber nur, wenn die Struktur stimmte. Gerade im späteren Turnierverlauf machte sich bemerkbar, welche Teams diese Balance hielten.

Gruppe A mit klaren Verhältnissen an der Spitze
In der Gruppe A setzte sich der VfR Heilbronn an die Spitze. Siege gegen NK Croatia Heilbronn und TG Böckingen sowie ein Remis gegen die Aramäer Heilbronn brachten sieben Punkte und den Gruppensieg. Die TG Böckingen folgte dicht dahinter mit sechs Punkten und ebenfalls überzeugenden Offensivwerten. Die Aramäer Heilbronn hielten mit, verpassten aber den Sprung ins Halbfinale, während NK Croatia Heilbronn ohne Punktgewinn blieb.

Gruppe B mit offenem Ausgang
Die Gruppe B entwickelte sich zu einem engen Wettbewerb. Der SV Heilbronn am Leinbach holte sieben Punkte und gewann die Gruppe, knapp vor dem FC Union Heilbronn mit sechs Punkten. Beide Teams überzeugten mit hoher Durchschlagskraft. Die TSG Heilbronn blieb trotz ordentlicher Leistungen hinter den Spitzenplätzen, der SC Böckingen musste sich mit dem letzten Rang begnügen.

Halbfinals als erste klare Zäsur
In den Halbfinals zeigte sich die ganze Bedeutung der langen Spielzeit. Der FC Union Heilbronn setzte sich deutlich mit 5:0 gegen den VfR Heilbronn durch und zog souverän ins Finale ein. Im zweiten Halbfinale trafen der SV Heilbronn am Leinbach und die TG Böckingen aufeinander. In einer intensiven Partie behielt die TG Böckingen mit 6:4 die Oberhand und machte den Finaleinzug perfekt.

Platzierungsspiele mit offenem Visier
Auch die Platzierungsspiele wurden mit hohem Einsatz bestritten. NK Croatia Heilbronn sicherte sich Platz sieben, die Aramäer Heilbronn entschieden das Spiel um Platz fünf klar mit 9:2 für sich. Im Spiel um Platz drei trafen der VfR Heilbronn und der SV Heilbronn am Leinbach aufeinander. Der VfR setzte sich in einer engen Partie mit 5:4 durch und beendete das Turnier auf dem Podest.

Das Finale als konsequenter Schlusspunkt
Im Finale standen sich mit dem FC Union Heilbronn und der TG Böckingen zwei Bezirksligisten gegenüber, die bereits in der Gruppenphase überzeugt hatten. Union zeigte sich über die gesamte Spielzeit hinweg strukturierter und effizienter und gewann das Endspiel mit 3:1. Damit krönte sich der FC Union Heilbronn zum Stadtmeister der Leintal Masters und setzte den Schlusspunkt unter einen langen, intensiven Hallenabend.

– Foto: Sebastian Harbke/Veranstalter

Aufrufe: 024.1.2026, 22:50 Uhr
redAutor