Der FC Stein hat die Gruppe 3 des Ligapokals für sich entschieden.  F: Janousch
Der FC Stein hat die Gruppe 3 des Ligapokals für sich entschieden. F: Janousch

Stein gewinnt im Elfmeter-Lotto den Ligapokal

Unterlegener SV Raitersaich kann trotzdem noch auf die Qualifikation für den Toto-Pokal hoffen

Die Fußballer des FC Stein haben die Ligapokalgruppe 3 für sich entschieden. Im Endspiel des Wettbewerbs setzten sich die Faberstädter mit 5:4 nach Elfmeterschießen beim Kreisligarivalen SV Raitersaich durch.

Nach 90 Minuten hatte es 1:1 (1:1) gestanden. Dank dieses knappen Erfolgs qualifizierte sich die Mannschaft von Trainer Markus Mühling zudem für die erste Runde des Toto-Kreispokals. Dorthin könnte auch Raitersaich trotz des verlorenen Endspiels noch nachrücken: Sollte dem FC über die Relegation nämlich die umgehende Rückkehr in die Bezirksliga gelingen, wäre die Mühling-Elf automatisch für den Toto-Pokal-Wettbewerb gesetzt und der SVR dürfte über den vakanten Startplatz verfügen.

Mittwochabend jedenfalls war im Vergleich der beiden Kreisligisten letztlich kein signifikanter Unterschied auszumachen zwischen Aufstiegsaspirant und Kellerkind. Zu Beginn hatte Raitersaich sogar mehr vom Spiel und ging nach einer Viertelstunde durch Roman Egerer in Führung. Florian Schütz und wiederum Egerer ließen beste Möglichkeiten ungenutzt und verpassten es, frühzeitig für einen komfortablen Vorsprung der Platzherren zu sorgen.

Quasi aus dem Nichts meldeten sich die Gäste aus Stein durch Pascal Kachrimanidis' Ausgleichstreffer nach 32 Minuten im Spiel zurück. Im weiteren Verlauf scheuten beide Teams jedoch das letzte Risiko. Vor allem in den zweiten 45 Minuten spielte sich das Geschehen vorwiegend zwischen den beiden Strafräumen ab. Im somit nötig gewordenen Elfmeterschießen verfügten die Gäste über das nötige Quäntchen Glück.

Aufrufe: 025.5.2017, 12:14 Uhr
mwil (Fürther Nachrichten)Autor

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