Ein Wechsel zum Vergessen

Dem FC Spandau droht ein Nachspiel wegen einem nicht regulär durchgeführten Wechsel am Wochenende in Heinersdorf

Der FC Spandau konnte sich am Wochenende sportlich durch eine Treffer in der Nachspielzeit einen Punkt sichern. Doch dieser könnte am Grünen Tisch wieder entzogen werden. Ein durchgeführter Wechsel war nicht regelkonform. Auch dem BSV Heinersdorf droht ein ähnlichen Nachspiel.

Am Anfang der Saison waren Mark van Bommel und der VfL Wolfsburg die Lachnummer, als sie wegen einem Wechselfehler nachträglich aus dem Wettbewerb gestrichen wurden. Auch im Berliner Fußball sind die Verantwortlichen und Spieler, wie damals beim Bundesligisten, nicht perfekt. Erst am Wochenende ist der FC Spandau 06 in das Fettnäpfchen getreten. Kurz nachdem in der 92.Spielminute das 3:3 gefallen war, wechselten die Gäste nochmal. Es war der vierte an diesem Nachmittag, aufgrund der neuen Regel an sich nichts ungewöhnliches. Doch ist in den Statuten festgelegt, dass hierfür nur 3 Wechselfenster, ohne die Halbzeitpause eingerechnet, genutzt werden dürfen.

Beim FC Spandau hatte man aber bereits in Minute 38 das erste mal gewechselt. Auch in Minute 53 und drei Minuten später wurden Spieler ausgetauscht. Der Wechsel in der Nachspielzeit war nicht mehr rechtens. Zu allem Überfluss sah der eingewechselte Spieler in Minute 96 noch die rote Karte. Eine Einwechselung zum vergessen.

Dieser Fehler wird ein Nachspiel haben. Vor dem Sportgericht dürften dem BSV Heinersdorf die Punkte zugesprochen werden. Damit könnte sich das Team die Zähler wiederholen, die ihnen vermutlich bei der Partie gegen den 1.FC Schöneberg noch verloren gehen. Auch hier muss das Sportgericht noch eine Entscheidung treffen.

Aufrufe: 01.3.2022, 12:02 Uhr
FuPa Berlin / mp Autor