2024-07-12T13:30:11.727Z

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Kevin Weiß (links) tauscht das Zeller Grün wieder gegen das Schönauer Rot, in das auch Hannes Laile vom SV Todtnau künftig schlüpfen wird. | Fotos: FC Zell/SV Todtnau
Kevin Weiß (links) tauscht das Zeller Grün wieder gegen das Schönauer Rot, in das auch Hannes Laile vom SV Todtnau künftig schlüpfen wird. | Fotos: FC Zell/SV Todtnau

FC Schönau: Kevin Weiß kehrt zurück, Hannes Laile kommt aus Todtnau

"Der FC Schönau blickt mit großer Zuversicht in die kommende Saison und stellt die letzten Weichen für eine erfolgreiche Spielzeit in der Bezirksliga", leitet der Verein seine Mitteilung über die Personalentscheidungen für die neue Runde ein. Als neuer spielender Co-Trainer fungiert Niklas Lais, der "seine langjährige Erfahrung, sein fundiertes Wissen und seine enge Verbundenheit zur Mannschaft in diese Rolle einbringen" werde. Der 26 Jahre alte Mittelfeldspieler gab im Frühjahr 2016 sein Debüt bei den Aktiven und zählt seitdem zur ersten Schönauer Mannschaft. In der abgelaufenen Runde kam Lais verletzungs- und studienbedingt nur auf elf Bezirksliga-Einsätze, die er größtenteils seit Ende März absolvierte und dabei stets in der Startelf stand.

In der ersten Mannschaft wird Lais nun künftig dem Cheftrainer Manfred Knobel assistieren. Der 47-Jährige hatte das Amt im März dieses Jahres übernommen, bereits seinerzeit war das Engagement auch für die kommende Saison vereinbart worden. Bis dahin hatte Knobel die zweite Mannschaft des FC Schönau betreut, für ihn hatte Alparslan Kocan interimsmäßig übernommen. Wie der Verein nun mitteilte, behalte die Reserve mit dem 51-Jährigen ihren "engagierten Trainer. Kocan ist seit vielen Jahren als Jugendtrainer und Mitglied der Vorstandschaft aktiv und wird mit seiner Erfahrung und seinem Engagement die Geschicke der zweiten Mannschaft in der Kreisliga B leiten und dem Team viele neue Impulse verschaffen", hieß es.

Der FC Schönau müsse allerdings auch einen schmerzlichen Abgang verkraften: Ismail Demirci wird seine Fußballschuhe zukünftig für den TuS Binzen schnüren und in der kommenden Saison in der Landesliga spielen. Der 29 Jahre alte Mittelfeldakteur "war über viele Jahre ein zentraler Führungsspieler, Co-Trainer, Trainer und hatte als Kopf der Mannschaft eine unverzichtbare Rolle im Verein. Der Wechsel von Ismail Demirci hinterlässt nicht nur sportlich, sondern vor allem menschlich eine große Lücke". Mit elf Toren in 18 Spielen war Demirci zweitbester Torschütze des Bezirksligisten in der abgelaufenen Runde. "Der Verein möchte Ismail an dieser Stelle das Allerbeste wünschen und bedankt sich für seinen ausserordentlichen Einsatz für die Mannschaft und den ganzen Verein", so der FCS in seiner Mitteilung.

Wiederum können die Schönauer zwei externe und zwei interne Neuzugänge für die kommende Runde vermelden. Vom FC Zell kehrt Kevin Weiß zu seinem Heimatverein zurück und "bringt wertvolle Landesligaerfahrung mit". Der 33 Jahre alte Stürmer war 2018 vom FCS nach Zell gewechselt, in den vergangenen beiden Spielzeiten kam er in 37 Landesliga-Einsätzen auf neun Tore und zehn Vorlagen. Den Landesliga-Absteiger verließ Weiß, da er nun kürzertreten möchte, er verstärkt daher die zweite Schönauer Mannschaft in der Kreisliga B.

Vom SV Todtnau wechselt Hannes Laile zum FCS. Der 19-Jährige war demnach schon in der (Jugend-)Spielgemeinschaft Schönau-Todtnau aktiv und werde "vor allem als Stürmer eine Bereicherung für die Mannschaft sein". Für Kreisliga-A-Absteiger Todtnau erzielte er in seinem zweiten Aktivjahr acht Tore in 28 Spielen. Ergänzt werde der Kader durch Stürmer Nick Lais (22) und Verteidiger Umut Can Eser (23), die bisher der Reserve angehörten.

"Mit diesen personellen Verstärkungen und Veränderungen blickt der FC Schönau zuversichtlich in die kommende Saison. Zudem ist der Verein voller Vorfreude auf die im Oktober startende Sanierung des Kunstrasenplatzes im Jogi-Löw-Stadion", so der Club abschließend. Für das Training wird der Verein auf andere Plätze ausweichen. Für den Ligabetrieb ist derzeit geplant, während der Bauphase ausschließlich Auswärtsspiele zu bestreiten. Dies umfasse, so der aktuelle Stand, maximal acht Wochen, ehe die Sanierung abgeschlossen ist.

Aufrufe: 019.6.2024, 13:09 Uhr
PM/BZAutor