Rüti und Krasniqi gehen getrennte Wege

Zweitligist beendet Zusammenarbeit mit Trainer und Assistent

Nach viereinhalb Jahren ist Schluss: Der FC Rüti beendet die Zusammenarbeit mit Trainer Shaip Krasniqi "in gegenseitigem Einverständnis", wie der Klub in einer Medienmitteilung schreibt. Der Zweitligist hat in den letzten eineinhalb Jahren nicht an frühere Erfolge anknüpfen können.

Nach dem Abstieg aus der interregionalen 2. Liga muss der FC Rüti aufpassen, nicht gleich in die 3. Liga durchgereicht zu werden. Eine von Verletzungspech überschattete Vorrunde endete für die Zürcher Oberländer in der Zweitliga-Gruppe 2 auf Rang 11 - mit nur einem Punkt Vorsprung auf einen Abstiegsplatz.

Nun hat die Klubführung Konsequenzen gezogen: Der Verein beendet die Zusammenarbeit mit Trainer Shaip Krasniqi und Assistent Khassam Chai - laut Medienmitteilung "in gegenseitigem Einverständnis", wie "zueriost.ch" schreibt. Wer in der Rückrunde an der Seitenlinie stehen wird, ist noch nicht bekannt.

Viel Verletzungspech

Krasniqi hatte die Rütner auf die Saison 2017/18 hin übernommen und sie in seiner zweiten Saison auf den 3. Rang in der 2. Liga interregional geführt. Danach ging es kontinuierlich abwärts für die Zürcher Oberländer. Nach einem 10. Platz in der Abbruchsaison 2020 und dem Abstieg in der verkürzten letzten Meisterschaft, konnte das Team auch in der 2. Liga nicht überzeugen.

Krasniqi hatte im Herbst mit viel Verletzungspech zu kämpfen. Acht Stammkräfte fehlten ihm zuletzt. So musste der Trainer Woche für Woche improvisieren und ehemalige Einsspieler und Junioren aufbieten. "Damit reicht es knapp für die 2. Liga. Doch in der Rückrunde sieht es anders aus", gab er sich anfangs November im "Zürcher Oberländer" noch kämpferisch. Nun wird im Frühling ein anderer den Kampf ausfechten müssen.

Aufrufe: 024.11.2021, 10:12 Uhr
Sandra TrupoAutor

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