Trotz toller Fan-Unterstützung mussten sich die Damen des FC Ruderting im Finale der Bayerischen Hallenmeisterschaft mit 0:1 geschlagen geben
Trotz toller Fan-Unterstützung mussten sich die Damen des FC Ruderting im Finale der Bayerischen Hallenmeisterschaft mit 0:1 geschlagen geben – Foto: BFV

Bayerischer Vizemeister - Rudertinger Damen famos

Madl-Truppe muss sich nach ganz starker Performance erst im Endspiel Ligakonkurrent SV Frensdorf mit 0:1 geschlagen geben

Die Mädels des FC Ruderting haben bei der Bayerischen Hallenmeisterschaft im oberfränkischen Stegaurauch den ganz großen Coup nur ganz knapp verpasst. Vor 500 Zuschauern zogen die Madl-Truppe gegen ihren Bayernligakonkurrenten SV Frensdorf im Endspiel knapp mit 0:1 den Kürzeren. Nach toller Vorarbeit von Verena Lechner glückte Spielführerin Nadine Janousch in einer ausgeglichenen Partie der entscheidende Treffer.
Auf dem Weg ins Finale spielten die Kickerinnen aus dem Landkreis Passau groß auf. Auch ohne Edeltechnikerin Johanna Maier marschierten Franziska Höllrigl und ihre Mitstreiterinnen mühelos durch die Vorrunde. Im Auftaktmatch kam es gleich zum späteren Endspiel-Duell gegen Frensdorf. Nach einem 0:1-Rückstand drehten Anna Putz und Theresa Hauer das Match und am Ende stand ein 2:1-Erfolg der Niederbayerinnen auf der Anzeigetafel. Kurzen Prozess machten die Rudertinger Damen mit dem SV Stern München, der mit 4:0 (Anna Putz, Franziska Höllrigl, zwei Eigentore) in die Schranken verwiesen wurde. Mit dem gleichen Resultat wurde die SpVgg Kaufbeuren (Tore: Theresa Hauer/2, Teresa Schmöller, Eigentor) abgefertigt. Im Halbfinale trumpfte der FCR groß auf und demontierte die SpVgg Germania 1929 Ebing mit 5:0 (Franziska Höllrigl/2, Teresa Schmöller, Julia Hufsky, Theresa Hauer). Im abschließenden Showdown gegen Frensdorf kam die Rudertinger Torfabrik nach dem frühen Rückstand in der vierten Spielminute aber nicht auf Touren und schließlich hatten die Oberfranken das bessere Ende für sich.
Aufrufe: 08.2.2020, 19:15 Uhr
Thomas SeidlAutor

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