
Der FC Pipinsried setzte sich klar durch. Auch Eintracht Karlsfeld gewann gegen den ASV Dachau mit 3:1 im Nachbarschaftsduell.
Der Fußball-Bayernligist FC Pipinsried hat sich in einem Testspiel auf der Jugendsportanlage des ASV Dachau gegen den Bezirksligisten Spvgg Kammerberg klar mit 7:1 durchgesetzt. Für den Tabellensechsten der Bayernliga Süd erzielten Jaroud Kanze (34./69./77.) und Kubilay Celik (49./56./85.) jeweils einen Hattrick, den siebten Treffer steuerte Neuzugang Alekzandar Sinabov (86.) hinzu. Für die Kammerberger traf Dario Stanic zur 1:0- Führung.
Das Match verlief in den ersten 45 Minuten überraschend ausgeglichen. Kammerberg stand gut organisiert und kam durch schnelle Konter immer wieder gefährlich vor das Tor der Pipinsrieder. Die Führung durch Stanic war keineswegs unverdient, allerdings glich der gut aufgelegte Jaroud Kanze noch vor der Pause aus. Nach der Halbzeit ging den Kammerberger zusehends die Puste aus, Unkonzentriertheiten schlichen sich mehr und mehr ein, die dann der Bayernligist eiskalt ausnutzte.
Trotz der letztendlichen hohen Niederlage hinterließ die Spvgg Kammerberg einen guten und homogenen Eindruck, der Hoffnung auf eine gute Restsaison macht Beim FC Pipinsried fehlten die verletzten, kranken oder in Rekonvaleszenz befindlichen Max Engl, Nico Karger, Max Dombrowka, Valdrin Konjuhi, Dominik Neisser und Dustin Kothmair. Angelo Mayer fehlte aus beruflichen, Benny Krist aus privaten Gründen. „Der Test war wichtig für uns, insgesamt bin ich mit dem Spiel zufrieden“, sagte FCP-Coach Roman Langer.
Ein letzter Test vor dem für den 21. Februar angesetztem Nachholspiel gegen den TV Hauzenberg steht für den FCP am morgigen Samstag auf dem Programm. Um 14 Uhr geht es an der Münchner Heinrich-Wieland-Straße gegen die neu aufgestellten Mannschaft von Türkgücü München.
Es war mehr als ein gewöhnlicher Test für den Landesligisten Eintracht Karlsfeld und den Bezirksligisten ASV Dachau. Die Gastgeber wollten im Nachbarschaftsduell zeigen, dass sie zu Recht eine Klasse höher spielen, die Dachauer beweisen, dass sie genau dort besser aufgehoben wären. Am Ende setzte sich Karlsfeld mit 3:1 durch – auch, weil der Kader breiter aufgestellt war.
Die erste Hälfte gehörte Karlsfeld. Der Landesligist ließ den Ball gut laufen und erspielte sich mehrere Chancen. Roman Gertsmann nutzte eine davon zur Führung (23.) und brach damit seinen Torbann in der laufenden Vorbereitung. Daniel Contreras Dorado erhöhte kurz vor der Pause auf 2:0 (40.). Das Ergebnis hätte sogar noch höher ausfallen können, wenn die Karlsfelder in Tornähe bessere Entscheidungen getroffen hätten.
Nach dem Seitenwechsel riss bei der Eintracht der Faden. Die bis dahin blassen ASV-Kicker steigerten sich nun und erspielten sich Vorteile. Großchancen ließ Karlsfeld zwar nicht zu, dennoch verdienten sich die Gäste den Anschlusstreffer durch Leo Di Pasquale (62.). Im Anschluss schwanden bei den Dachauern jedoch mehr und mehr die Kräfte. Das lag auch daran, dass nur drei Wechsel möglich waren, während Karlsfeld beinahe die komplette Mannschaft austauschen konnte. Als Jakov Miskic in der 86. Minute das 3:1 erzielte, war die Partie entschieden.
„Es war ein guter Test“, sagte Eintracht-Trainer Florian Beutlhauser, der den Blick nach vorne richtete: „Am Freitag kommt mit dem FSV Pfaffenhofen noch einmal ein Kaliber auf uns. Dann sollten wir für den Landesliga-Auftakt gewappnet sein.“ Der ASV Dachau ist ebenfalls am Freitag um 19.30 Uhr im Einsatz (gegen Raisting), hat allerdings noch zweieinhalb Wochen Zeit bis zum Punktspielstart.
Volles Programm am Faschingswochenende für die Fußballer des TSV Dachau 1865: Mit zwei Spielen startet die Elf von Trainer Christian Doll in die Endphase der Vorbereitung.
Am heutigen Freitag gastieren die Dachauer beim TSV Grünwald, dem Tabellenfünften aus der Landesliga Südost. Besonders interessant ist dabei, dass mit Daniel Leugner, Marcel Kosuch und Michael Hutterer drei ehemalige Kicker des TSV Dachau 1865 aus der Bayernligazeit im Kader sind.
Der zweite Gegner SV Untermenzing am Sonntag um 13 Uhr auf dem Kunstrasenplatz Dachau-Ost ist zwar nominell nur ein Bezirksligist aus der Gruppe Süd, aber als Tabellenfünfter durchaus in der Lage, einem Landesligisten Paroli zu bieten. Bereits in zwei Wochen, am Samstag, 28. Februar, findet das erste richtungsweisende erste Landesliga–Punktspiel zuhause um 13 Uhr gegen den TSV Rain statt.