
Mit einem 2:0-Heimsieg distanziert der FC Penzberg den Tabellennachbarn FC Deisenhofen II in der Bezirksliga Süd. Damit lebt auch die Minimalchance zum Erreichen des Aufstiegsrelegationsplatzes weiter. Sepp Siegert sprach hinterher von einem Spiel „ohne großen Aufreger“. Tendenziell emotionslos, aber seitens der Hausherren sei deutlich erkennbar gewesen, dass „wir unbedingt gewinnen wollten“.
Penzberg startete in gewohnter Aufstellung – nur Samir Neziri war privat verhindert – und der ersten Top-Chance durch Dominik Bacher. Die zuletzt von Trainer Max Bauer angesprochene Chancenverwertung nahm am Samstag ihre Fortsetzung. „Im letzten Drittel wieder zu oft und leicht Bälle verloren“, moniert Siegert. Schafften es die FC-Kicker aber bis vors gegnerische Tor, wurde es sofort gefährlich. Beim Doppelpass durchs Zentrum legte Bacher per Hacke auf Florian Langenegger ab – und schon stand es 1:0. Die Arbeit gegen den Ball passte indessen einmal mehr. Siegert konnte sich an keinen ernsthaften Vorstoß oder gar Torschuss der Gäste erinnern. Es war eines der typischen FCP-Spiele. Der Gegner wird unter Kontrolle gebracht, der Ball zirkuliert ordentlich durch die eigenen Reihen – allein das Resultat lässt zu wünschen übrig.
„Wir haben es unnötig spannend gemacht“, urteilt Siegert über den weiteren Spielverlauf. Bereits vor der Pause wäre ein zweiter Treffer obligat gewesen. Nach Seitenwechsel erst recht. Da kam der quirlige Ugurkan Verep in die Partie, was zu ansteigender Betriebsamkeit über den linken Flügel führte. Doch trotz einiger gewiefter Aktionen blieb auch Verep ohne Abschlussglück. Entweder war Deisenhofens Tormann Johannes Widmann zur Stelle, oder die Querlatte stand einem Torerfolg im Wege. Als dann auch noch Julius Popp frei vor Widmann ausließ, deutete sich ein Zittersieg der Penzberger an. Dann aber kürzte Bacher mit seinem Treffer zum 2:0 die Sache doch noch ab. Nun richten sich die Blicke auf den ‚Ostermarsch‘ zum SV Waldeck-Obermenzing am kommenden Sonntag. Dann wäre Siegerts Bilanz der Partie gegen Deisenhofen sicher sehr willkommen. „Hätte höher ausgehen können.“