Sebastian Gerdts: Zurück nach schwerer Erkrankung

FC Oste/Oldendorf: Altherren Ü32 Kreisliga

Mit Altherrenspieler Sebastian Gerdts vom FC Oste/Oldendorf starten wir mit unserer FuPa Stade Portraitserie ins Wochenende. Der 38-Jährige hat gesundheitlich ein hartes Jahr hinter sich, wie man seinen Antworten entnehmen kann.

1. Name? Alter? In welcher Mannschaft spielst/trainierst du aktuell?

Sebastian Gerdts. 38 Jahre. Altherren Ü32 FC Oste/Oldendorf. Trainer U12 FC Oste/Oldendorf

2. Welche Position/Spielklasse?

Innenverteidiger oder Libero

3. Seit wann spielst du Fußball? Wo hast du bislang gespielt?

Seit 1987. Mit 4 Jahren habe ich begonnen. Die Jugend beim TuS Oldendorf / JSG Himmelpforten/Oldendorf. 2004 bin ich vom MTV Himmelpforten zum TuS Oldendorf gewechselt. Seit 2010 FC Oste/Oldendorf.

4. Hast du ein sportliches Vorbild und warum?

Von Guido Buchwald war ich immer begeistert.

5. Wer ist dein größter Fan?

Denke und hoffe mein Sohn Steven.

6. Welche sportlichen Ziele hast du noch für dich persönlich und mit deiner Mannschaft?

Gesund und verletzungsfrei bleiben. Weiterhin oben mitspielen und mal die Mannschaften ärgern, die fast immer oben stehen. Und vielleicht mal im Pokal etwas weiterkommen als bisher.

7. Besitzt du besondere Stärken als Mensch und/oder Fußballer?

Zweikampf, zuverlässig, ehrlich und hilfsbereit.

8. Was war deine beste/interessanteste Trainingsabsage?

Ich darf nicht mehr fahren.

9. Wie sollte man mit dir nach einer Niederlage umgehen? Bist du ansprechbar?

Kommt drauf an, wie die Niederlage zu Stande gekommen ist. Erstmal sacken lassen, Bier und Kippe schnappen und raus. Bis 30 Minuten nach dem Spiel wird eh immer noch diskutiert warum, wieso, weshalb. Irgendwann beruhigt sich die Lage.

10. Welche drei Dinge würdest du mitnehmen auf eine einsame Insel?

TV, Zapfanlage und Kartenspiel

11. Was machst du beruflich?

Polier im Bauunternehmen

12. Hat deine sportliche Motivation durch Corona gelitten?

Ganz im Gegenteil. Während Corona bin ich leider an einer beidseitigen Lungenembolie erkrankt, was für mich und meiner Familie hart war. Nach der Reha im November bin ich verstärkt im Sport wieder eingestiegen. Ob Laufen, Fahrradfahren oder Wandern. Leider ist das zur Zeit berufsbedingt wieder etwas zu kurz gekommen. Aber wenn das Wetter besser wird, fahre ich schon mal nach Stade mit dem Rad oder abends eine Runde. Mein Ziel ist es auch, beim sogenannten Megamarsch mitzumachen. Beim "Üben" waren es auch schon mal 48,5 km, was von vielen belächelt wurde. Sollte jeder einfach mal ausprobieren. Ein Fußballkollege ist mal 25 km mitgekommen (Kai Wilhelmi). Gejammert hat er nicht, aber großen Respekt hat er nun schon vor dem Sport "Wandern".

13. Meinst du, dass die nächste Saison zur gewohnten Zeit beginnen kann/sollte? Warum?

Wenn fast alles wieder normal ist, bin ich dafür, dass es normal wieder losgeht. Solange die Zahlen noch schwanken bin ich mir nicht ganz sicher, um ehrlich zu sein.

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Wer an der Umfrage teilnehmen möchte, kann sich die Fragen unter fupa_brunsch@tageblatt.de abrufen!

Aufrufe: 029.5.2021, 08:00 Uhr
Michael BrunschAutor

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