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Mu/Ku punktet durch Teamgeist

Nach dem Spieltag in der Fußball-Bezirksliga gehörte dem FC Mulsum/Kutenholz und den Zwillingen Nick und Finn Marzog die Schlagzeile im TAGEBLATT. Mit Teamgeist will Mu/Ku noch mehr schaffen, als den bis dahin ungeschlagenen Tabellenführer zu besiegen.

Der Grodener SV empfing den FC Mulsum/Kutenholz als ungeschlagener Tabellenführer der Staffel 1, und war natürlich der große Favorit gegen diese Mu/Ku-Mannschaft, für die es primär nur um den Klassenerhalt geht. Doch dann schlug Nick Marzog, der kopfballstarke Verteidiger schon nach vier Minuten nach einer Ecke zu, und Finn Marzog, der Stürmer, besorgte kurz nach der Halbzeit die 2:0-Führung. "Die Marzog-Zwillinge machen Sieg in Groden perfekt" lautete sodann die Überschrift nach dem überraschenden 2:1-Sieg. "Das hat einfach nur geschockt", sagt Nick Marzog.

Mu/Ku war mit knapp 50 Leuten in einem Reisebus zum Favoriten gereist und konnte dann entsprechend feiern. Für ihn war es das zweite Saisontor per Kopf nach einer Ecke. Mit mehr als 1,90 Metern tummelt sich der Verteidiger bei Standards natürlich im gegnerischen Strafraum.

Der 22-Jährige kann nur alle zwei Wochen trainieren, weil er im Schichtsystem bei Airbus arbeitet. Für die Stammelf reicht es aber. "Wir haben nicht diese Leistungsträger, sondern leben von unserem Teamgeist, der macht uns stark", sagt Trainer Martin Gerken. Der zuvor spielende Co-Trainer hat den Job von dem zurückgetretenen Marco Hendreich übernommen. "Ich habe mir einiges abgeschaut, die Detailarbeit und die Struktur im Trainingsablauf", sagt der 31-jährige Trainerneuling. Für ihn und Mu/Ku ging es vor der Saison nur um den Klassenerhalt. Der allgemeine Außenseiter musste zudem einige Abgänge kompensieren. In der Vorbereitung hat die Mannschaft "wunderbar mitgezogen", da sei Gerken "schon positiv gestimmt" gewesen. Jetzt, nach der Hinrunde, sowieso. "Wir haben größtenteils wirklich gut gespielt", sagt Gerken, "für unsere Leistungen haben wir sogar zu wenige Punkte geholt." Besonders den Unentschieden gegen Oste/Oldendorf und D/A III trauert er nach. In den Spielen war Mu/Ku "klar überlegen", hat aber die Tore nicht gemacht. "Das ist unsere Schwäche, wir brauchen zu viele Chancen", sagt Gerken. "Da trägt Finn auch seinen Teil bei", so der Trainer.

Das bestätigt Stürmer Finn Marzog, der drei Tore in acht Spielen erzielte. Er selbst brauche zu viele Chancen. Im Kopfballspiel sei sein Bruder derzeit auch effizienter mit zwei Treffern. Und welcher der beiden Zwillinge ist der bessere Fußballer? Da lacht Finn Marzog und sagt: "Ich will meinen Bruder ja nicht in die Pfanne hauen." Aber nein, die beiden seien sich in Allem sehr, sehr ähnlich. Finn Marzog fehlt aber "nur ganz selten" beim Training. Und als Erstgeborener, er ist eine ganze Minute älter, gibt er etwas den Ton an. Er lacht bei der Aussage.Gute Stimmung herrscht auch bei Mu/Ku. Träumen und Hoffen ist erlaubt. Am Sonntag kommt der Viertplatzierte TSV Stotel (1:1 im Hinspiel). Mu/Ku hat nur zwei Punkte weniger. "Wir denken von Spiel zu Spiel und wollen nun gegen Stotel natürlich gewinnen", sagt Trainer Gerken. Die Tabelle ist eng beieinander. Eintracht Cuxhaven und Groden marschieren vorne weg. "Aber die Aufstiegsrunde ist für uns durchaus machbar", sagt Gerken vor der Rückrunde.

Auch das sieht Finn Marzog wie sein Trainer. "Wir müssen unsere Chancen machen, dann ist alles drin", sagt er und nimmt sich damit natürlich selbst besonders in die Pflicht.

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Aufrufe: 014.10.2021, 07:38 Uhr
Tageblatt / Von Jan BröhanAutor

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