Auf die Frage, wann die fünffachen Wechsel in Luxemburg Einzug erhalten, erhielt FuPa bislang keine Antwort
Auf die Frage, wann die fünffachen Wechsel in Luxemburg Einzug erhalten, erhielt FuPa bislang keine Antwort – Foto: Andjelko Markulin

Umfrageergebnis: fast alle User befürworten fünf Wechsel

Über 87 Prozent der abgegebenen Stimmen sehen dauerhafte fünf Wechsel als gut an +++ neues Voting: braucht es Block-Trennung für Fans in Luxemburgs Stadien?

Fünf Wechsel

Mitte vergangener Woche veröffentlichten wir einen Artikel über die Entscheidung des „International Football Association Board“ (IFAB), dass künftig dauerhaft fünf Wechsel bei Fußballspielen möglich sein werden. Bislang war dies eine Sonderregelung, die wegen der Covid-Pandemie eingeführt worden war.

Wir wollten über eine Umfrage wissen, was die FuPa-User von der nun ständigen Möglichkeit von fünf Wechseln zu vier Zeitpunkten halten. Dabei war man sich ziemlich einig: über 87 Prozent der insgesamt 148 abgegebenen Stimmen halten diese fünf Spielerwechsel während einer Partie für eine gute Sache. Lediglich elf Stimmen (7,4%) finden die Lösung schlecht während acht Personen sich nicht einig waren (5,4%).

Blocktrennung: ja oder nein?

Es ist ein Thema, das (mal wieder) die Gemüter der Fans erregte und die breite Öffentlichkeit beschäftige, als die für die Sicherheit im „Stade de Luxembourg“ Verantwortlichen entschieden hatten, für das UEFA Nations League-Spiel zwischen Luxemburg und der Türkei auf eine Trennung der Fans beider Teams zu verzichten.

Doch auch im Ligabetrieb stellt sich die Frage, wie gleich mehrere Beispiele aus der 1. und 2.Division der abgelaufenen Spielzeit 2021-2022 zeigten. So war es ein langes Hin und Her vor dem Verbandsgericht, ehe die Entscheidung gefallen war, dass das Spiel Vianden – Reisdorf neu angesetzt werden müsse, da nicht herausgefunden werden konnte, wer wo Böller gezündet hatte.

Die Sicherheit nicht mehr gewährleistet sah auch der Schiedsrichter der Partie Perlé – Reisdorf, da Zuschauer, die nicht nachweislich einem der beiden Clubs zuzuordnen waren, für Probleme sorgten. Ein einzelner Zuschauer sorgte dann für rassistische Äußerungen beim Spiel Walferdingen – CSG. Obschon in Grevenmacher bekannt, war die betreffende Person laut Vereinsangaben kein CSG-Mitglied oder gar für den Club bei der FLF lizenziert.

So kann theoretisch immer mal wieder „irgendjemand“ sich auf einen Fußballplatz begeben und daneben benehmen. Das gab es zwar schon immer und wird gerne als gesellschaftliches Problem beschrieben, doch wenn die falschen Vereine oder Personen am Ende dafür zur Rechenschaft gezogen werden, ist niemandem geholfen.

Während dem UNL-Spiel zwischen Luxemburg und der Türkei saßen die Fans gemischt und es kam zu Verfehlungen von beiden Seiten
Während dem UNL-Spiel zwischen Luxemburg und der Türkei saßen die Fans gemischt und es kam zu Verfehlungen von beiden Seiten – Foto: paul@lsn.sarl (Archiv)

Doch wie kann man verhindern, dass Fehlverhalten besser eingegrenzt und Fans oder Fangruppen zugeordnet werden kann? Eine Idee wäre die im Ausland oft praktizierte Block-Trennung in Stadien und auf Fußballplätzen. Doch es stellt sich neben dem infrastrukturellen und organisatorischen Aufwand die Frage, ob eine solche Trennung der Fans nicht dem Schuss mit Kanonen auf Spatzen gleichkommt. Was ist eure Meinung? Schreibt uns eure Vorschläge und stimmt mit ab!



Aufrufe: 021.6.2022, 07:40 Uhr
Paul KrierAutor