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FC Kosova steht ohne Trainer da: Alikaj erklärt Rücktritt

Aus familiären Gründen legte der Ex-Profi vor einigen Tagen sein Traineramt nieder

von Florian Würthele · 31.08.2026, 08:13 Uhr · 0 Leser
Trainer Enkel Alikaj hat sich vom FC Kosova Regensburg verabschiedet.
Trainer Enkel Alikaj hat sich vom FC Kosova Regensburg verabschiedet. – Foto: Felix Schmautz

Enkel Alikaj – dieser Name ist untrennbar mit den sportlichen Erfolgen des FC Kosova in der jüngeren Vergangenheit verbunden. Jahrelang gab der albanische Ex-Profi die Kommandos am Regensburger Weinweg, führte die Mannschaft bis in die Landesliga. Zur Winterpause der Vorsaison trat er von seinem Posten zurück. Nach halbjähriger Schaffenspause übernahm Alikaj diesen Sommer erneut das Traineramt bei Kosova. Er wollte bei seinem Herzensverein mit anpacken, den Wiederaufbau nach dem Abstieg zu stemmen. Nun ist allerdings schon wieder Schluss. Aus familiären Gründen erklärte der 44-Jährigen vor einigen Tagen seinen Rücktritt. Der aktuelle Tabellenvierte der Bezirksliga Süd ist auf Trainersuche.

Bereits in den letzten Spielen war Enkel Alikaj nicht an der Seitenlinie der Domstädter zu finden. Das lag aber an einem Urlaub. Nun ist endgültig Schluss. „Keli hat bereits letzte Woche wegen familiären Gründen seinen Rücktritt erklärt. Wir bedauern diese Entscheidung, doch können diese verstehen und nachvollziehen. Wir wünschen Keli alles erdenklich Gute für seinen privaten und sportlichen Weg“, so Kosovas sportlicher Leiter Lum Gashi am Sonntagabend.

Das Training leiten bereits seit rund Wochen die beiden Kapitäne Ildian Shyti und Erald Kolgega. An den Spieltagen werden sie von Lum Gashi und Nexhi Gashi unterstützt. Derweil laufen bereits Gespräche mit potenziellen Kandidaten für den Cheftrainerposten. „Wir sind schon auf der Suche nach einem passenden Trainer. Ich bin sehr zuversichtlich, sehr bald jemanden präsentieren zu können, der geeignet ist, das Team zu übernehmen“, informiert Gashi.

Mit dem Saisonstart in der Bezirksliga Süd kann man beim FC Kosova zufrieden sein. Der Kaderumbruch sowie eine komplizierte Sommervorbereitung wurden gemeistert. Trotz der gestrigen 1:2-Heimniederlage im Top-Spiel gegen Parsberg stehen die Regensburger als Tabellenvierter ordentlich da. 14 Punkte stehen nach acht Spieltagen zu Buche (4/2/2). „Wir sind besser gestartet als wir es gedacht haben – obgleich wir einige Punkte unnötig liegen gelassen haben. Ich bin ganz zuversichtlich, dass wir eine gute Rolle in der Liga spielen werden. Meiner Meinung nach waren wir bis jetzt in keinem Spiel das schlechtere Team“, zieht Sportchef Gashi ein zufriedenes Zwischenfazit.