
Enkel Alikaj – dieser Name ist untrennbar mit den sportlichen Erfolgen des FC Kosova in der jüngeren Vergangenheit verbunden. Jahrelang gab der albanische Ex-Profi die Kommandos am Regensburger Weinweg, führte die Mannschaft bis in die Landesliga. Zur Winterpause der Vorsaison trat er von seinem Posten zurück. Nach halbjähriger Schaffenspause übernahm Alikaj diesen Sommer erneut das Traineramt bei Kosova. Er wollte bei seinem Herzensverein mit anpacken, den Wiederaufbau nach dem Abstieg zu stemmen. Nun ist allerdings schon wieder Schluss. Aus familiären Gründen erklärte der 44-Jährigen vor einigen Tagen seinen Rücktritt. Der aktuelle Tabellenvierte der Bezirksliga Süd ist auf Trainersuche.
Bereits in den letzten Spielen war Enkel Alikaj nicht an der Seitenlinie der Domstädter zu finden. Das lag aber an einem Urlaub. Nun ist endgültig Schluss. „Keli hat bereits letzte Woche wegen familiären Gründen seinen Rücktritt erklärt. Wir bedauern diese Entscheidung, doch können diese verstehen und nachvollziehen. Wir wünschen Keli alles erdenklich Gute für seinen privaten und sportlichen Weg“, so Kosovas sportlicher Leiter Lum Gashi am Sonntagabend.
Das Training leiten bereits seit rund Wochen die beiden Kapitäne Ildian Shyti und Erald Kolgega. An den Spieltagen werden sie von Lum Gashi und Nexhi Gashi unterstützt. Derweil laufen bereits Gespräche mit potenziellen Kandidaten für den Cheftrainerposten. „Wir sind schon auf der Suche nach einem passenden Trainer. Ich bin sehr zuversichtlich, sehr bald jemanden präsentieren zu können, der geeignet ist, das Team zu übernehmen“, informiert Gashi.