2026-01-09T09:36:09.492Z

Allgemeines
Die Fischelner verloren gegen den Tabellenführer.
Die Fischelner verloren gegen den Tabellenführer. – Foto: Ralph Görtz

FC Kosova ist für wiedererstarkten VfR Krefeld-Fischeln doch zu gut

Der Landesligist konnte unter neuem Trainer zuletzt zwar wieder auftrumpfen – für die Top-Teams der Liga reicht es dann aber doch noch nicht. Beim FC Kosova aus Düsseldorf setzt es eine letztlich klare 0:3-Niederlage.

Dass nach der Verpflichtung von Josef Cherfi als neuem Trainer des VfR Fischeln und nach dem klaren 5:0-Erfolg der Vorwoche gegen den Cronenberger SC sich nicht alles durch bloßes Handauflegen zum Positiven wenden wird, war beim Krefelder Landesligisten eigentlich jedem klar. Schnell hat die Grün-Weißen dann auch die Realität wieder eingeholt. Sie verloren am Sonntag beim neuen Tabellenführer FC Kosova Düsseldorf nach passabler erster Hälfte letztlich noch klar mit 0:3 (0:0). Am kommenden Sonntag bietet sich gegen die Holzheimer SG – fraglos ebenfalls eine knifflige Aufgabe – unterdessen wieder die Gelegenheit, wieder für bessere Stimmung an der Kölner Straße zu sorgen.

Zunächst Chancen auf beiden Seiten

Obwohl die Partie von Beginn ein offener Schlagabtausch war, spielte sich trotz hohem Tempo fast alles zwischen den beiden Strafräumen ab. Die Fischelner waren gut im Spiel, standen sicher, versteckten sich nicht und liefen den Kontrahenten hoch an. Das schmeckte den Düsseldorfern zunächst aber ganz und gar nicht, weshalb es im ersten Durchgang bei einer Möglichkeit für den FC Kosova blieb – aber Torjäger Fatlum Ahmeti zielte daneben. Auf der Gegenseite hatte sich indes Mats Platen auf seiner rechten Seite gut durchgesetzt, scheiterte dann aber doch aus spitzem Winkel an Keeper Robert Marabian.

Ahmeti macht den Deckel drauf

Zu Beginn der zweiten Hälfte legten die Hausherren dann allerdings merklich zu. Die Fischelner dagegen agierten kaum noch selbst, sondern reagierten nur noch auf den Sturmlauf der Düsseldorfer. Die Quittung: nach einer Flanke von der linken Seiten war es ausgerechnet der eher kleine Arton Tolaj, der einst für St. Tönis und Meerbusch seine Schuhe geschnürt hatte, der einköpfte (58.). Kurz danach klärte VfR-Innenverteidiger Jasin Saiti für seinen schon geschlagenen Schlussmann Leon Buschen auf der Linie. Doch letztlich half es alles nichts. Für die restlichen beiden Treffer in einer immer einseitiger werdenden Auseinandersetzung sorgte Ahmeti in der Schlussviertelstunde per Doppelschlag mit seinen Saisontoren 24 und 25 (78./81.).

Aufrufe: 024.3.2025, 18:00 Uhr
RP / Werner FuckAutor