2026-03-09T15:40:23.061Z

Allgemeines

FC Kaunitz zeigt großen Kampf – und verliert dennoch

Fußball-Westfalenligist FC Kaunitz unterliegt beim Spitzenteam RW Maaslingen mit 2:4.

von Philipp Bülter · Heute, 14:40 Uhr · 0 Leser
Engagiert, aber am Ende punktlos: Dennis Martens (l.) und der FC Kaunitz.
Engagiert, aber am Ende punktlos: Dennis Martens (l.) und der FC Kaunitz. – Foto: Philipp Bülter

Verl-Kaunitz. „Wir haben unseren Respekt im Spiel ein wenig zu spät abgelegt.“ Diese Erkenntnis benannte Levent Cayiroglu, Trainer des FC Kaunitz, am Sonntagabend gewohnt ruhig und besonnen, und doch schmerzte die Einsicht, dass bei der 2:4 (0:1)-Niederlage des Drittletzten in der Fußball-Westfalenliga 1 beim Tabellenzweiten RW Maaslingen mehr drin gewesen wäre.

In einer recht ereignisarmen ersten Halbzeit hatten die Kaunitzer durch Joel Kirsch den Pfosten getroffen – Felix Sczepurek hätte im Nachschuss auch das 1:0 für den Gast markieren müssen (20.). Stattdessen ging RWM in Führung, nachdem Kaunitz nicht eng genug an den Gegenspielern gewesen war (29.). Dass das Spitzenteam aus Maaslingen dann direkt nach der Pause das 2:0 (47.) und kurz danach gar das 3:0 nachlegte (60.), entschied bereits frühzeitig diese Begegnung.

Doch anstatt sich nun in das eigene Schicksal zu ergeben, fasste der Aufsteiger noch mal neuen Mut, sehr zur Freude von Levent Cayiroglu. „Ich muss der Mannschaft wirklich ein Kompliment aussprechen dafür, wie sie zurückgekommen ist“, sagte er.

Der FCK-Coach hatte auf ein 3-5-2 umgestellt und sah, wie Lennart Brink zum 1:3 aus Kaunitzer Sicht traf (74.), ehe der eingewechselte Leon Schmidt das 2:3 nachlegte (84.). Beide Treffer waren jeweils nach Eckbällen gefallen. „Ehrlicherweise konnten wir danach aber nur noch einen Distanzschuss von Lennart Brink nachlegen“, berichtete Cayiroglu. Als der FCK alles versuchte, entschied RWM mit dem 4:2 tief in der Nachspielzeit die Partie.

FC Kaunitz: Schnathmann – Bürmann (69. Dingerdissen), Maasjost, Frosch, Cord-Brüning – Pieper (69. Blomberg), Martens (56. Schmidt), Sczepurek (81. Epke), Brink – Kirsch (79. Stickling) – Kristkowitz.

Tore: 1:0 Rode (29.), 2:0 Yildirim (47.), 3:0 Schwier (60.), 3:1 Brink (74.), 3:2 Schmidt (84.), 4:2 Waterbär (90.+9).