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Wirbel um Wehdens Finaleinzug

Die SG Wehden/Debstedt siegte am Samstag deutlich gegen die SG Sandbostel/Selsingen und darf wohl trotzdem nicht das Endspiel um die Bezirksmeisterschaft bestreiten.

Kurz nach dem klaren 4:0-Sieg gegen die SG Sandbostel/Selsingen wurde beim zuständigen Bezirksausschuss ein Regelverstoß der SG Wehden/Debstedt im Viertelfinale gegen den FC Hambergen angezeigt. Das Spiel gewannen die Wehdener mit 3:1 und setzten dabei mit Florian Otto und Steffen Brandes zwei 31-jährige Spieler ein. Nach der Ausschreibung des NFV Cuxhaven ein absolut korrekter Vorgang. Hier heisst es: „Pro Spieltag dürfen zwei Spieler am Spiel teilnehmen, die das 30. Lebensjahr vollendet haben“.

Für die Bezirksmeisterschaft hat der Spielausschuss allerdings eine eigene Ausschreibung verfasst und hier fehlt der Hinweis, dass zwei Spieler unter 32 Jahren teilnehmen dürfen.

Für die Wehdener bleibt ein bitterer Beigeschmack, weil der sportlich unterlegene Gegner nun eine zweite Chance auf das Endspiel um die Bezirksmeisterschaft bekommen soll. Zumal bei diesem Spiel alle Wehdener Kicker das 32. Lebensjahr vollendet hatten.

Der SG Wehden/Debstedt kann man hier wohl keine Absicht unterstellen. Die Verantwortlichen gingen nicht davon aus, dass erst kurz vor der Bezirksmeisterschaft eine neue Ausschreibung im Postfach landet. Sie stellten nach der Ausschreibung auf, die für sie die komplette Saison galt.

Der Bezirksausschuss hat nun das Spiel gegen den FC Hambergen in eine 0:5-Niederlage umgewertet und am Donnerstag spielen die zwei sportlichen Verlierer erneut ein Halbfinale aus.

Die SG Wehden/Debstedt hat gegen diese Entscheidung Einspruch eingelegt.

Aufrufe: 023.6.2022, 06:45 Uhr
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