Toleriert nicht das Verhalten einiger Anhänger: Notvorstand Turgay Schmidt vom FC Gießen. Foto: Oliver Vogler
Toleriert nicht das Verhalten einiger Anhänger: Notvorstand Turgay Schmidt vom FC Gießen. Foto: Oliver Vogler

FC Gießen greift durch

HL: +++ Der Fußball-Hessenligist erteilt Stadionverbote für sogenannte "Fans". Die Gründe liegen auf der Hand +++

GIESSEN - Gießen (rd). Der FC Gießen hat auf die Vorfälle während des Hessenliga-Derbys am Mittwoch gegen den FSV Fernwald reagiert und bereits am Donnerstagabend vier Mitgliedern des "Commando Äppelwoi" ein Stadionverbot für die nächsten fünf Heimspiele erteilt. Der Verein habe "nach Ermittlungen, Prüfung der Sachlage und Anhörung der Betroffenen" die Entscheidung getroffen, teilt Michél Magel mit. Und ergänzt: "Der FC Gießen toleriert keinerlei Formen aggressiven Verhaltens oder Übergriffen" und setze sich für Respekt, Fairplay und Toleranz ein."

Magel, Notvorstand Turgay Schmidt, Trainer Daniyel Cimen und der Sportliche Leiter Christian Memmarbachi waren an der Entscheidung beteiligt. Das "Commando" war in Waldgirmes und gegen Fernwald durch Beleidigungen, Handgreiflichkeiten und Bierbecherwürfe aufgefallen.

Aufrufe: 05.8.2022, 18:30 Uhr
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