Bei der EM spielt Antonio Rüdiger im Trikot der deutschen Nationalmannschaft.
Bei der EM spielt Antonio Rüdiger im Trikot der deutschen Nationalmannschaft. – Foto: Timo Babic

Antonio Rüdiger mit Aspacher Vergangenheit

Deutscher Nationalspieler und frischgebackener Champions-League-Sieger hat im Ortsteil Hohrot gewohnt.

Große Duftmarken hat der deutsche Nationalspieler und frischgebackene Champions-League-Sieger Antonio Rüdiger gesetzt. Der Innenverteidiger des FC Chelsea hat ebenfalls eine Aspacher Vergangenheit. Als 18-Jähriger vom VfB Stuttgart einst von Borussia Dortmund nach Württemberg gelotst, verbrachte der mittlerweile zweifache Vater seine erste Jahren im Aspacher Ortsteil Hohrot, wo er im selben Haus wie der frühere TSG-Fußballer Andreas Nickel wohnte.

Der nahm den 1,90 Meter großen Hünen unter seine Fittiche und erleichterte ihm wohl
auch ein wenig den Kulturschock. Schließlich wuchs der mittlerweile 28-Jährige in Berlin auf, wechselte dann zum westfälischen Traditionsklub und sowohl in der Hauptstadt an der Spree wie in der Großstadt im Ruhrgebiet bietet das Leben für einen jungen Menschen bekanntlich ein klein wenig mehr als das ländliche Hohrot. Heimisch gefühlt hat sich der Junge aus der deutschen Drei-Millionen-Metropole in dem nicht mal annähernd tausend Köpfe großen Weiler trotzdem. Das lag nicht nur daran, dass der Fußballer von der Wohnung direkt auf die Flutlichtmasten des Stadions im Fautenhau blickte, sondern auch daran, dass dort ein Familienmitglied zwölf Monate lang am Ball war. Mit Sahr Senesie zählt Rüdigers drei Jahre älterer Bruder zu den Aufstiegshelden, die in der Saison 2013/2014 die SG Sonnenhof Großaspach überraschend in die Dritte Liga katapulierten. Der Angreifer hatte gar großen Anteil am den dem riesigen Erfolg der Elf von Trainer Rüdiger Rehm, erzielte er doch im entscheidenden Relegations-Rückspiel gegen den Meister der Regionalliga Nord VfL Wolfsburg II das entscheidende Tor zum 1:0-Erfolg des schwäbischen Südwest-Titelträgers.

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Aufrufe: 08.6.2021, 04:00 Uhr
Backnanger Kreiszeitung / Uwe FlegelAutor

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