Grafik: NOZ/Wilcke
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Frauenfußball in OS-Stadt und Land stabil - noch

TSG und OSC als Leuchttürme in Osnabrück-Stadt und -Land / 52 Teams im Spielbetrieb

Aktuell 52 Mannschaften im Spielbetrieb – zehn davon als zweite, zwei als dritte und eine als vierte Mannschaft – 15 davon in Spielgemeinschaften mit bis zu drei beteiligten Vereinen in insgesamt 53 Clubs, die Frauenfußball anbieten: Das sind die Eckdaten einer lebendigen Szene in Osnabrück-Stadt und -Land.
„Seit 2012 ist die Zahl der bei uns gemeldeten Teams über die Jahre auf relativ konstantem Niveau geblieben“, sagt Lars Haucap als auch für die Frauen zuständiger Kreisspielleiter mit Verweis auf 44 Frauenfußballmannschaften im Spieljahr 2012/13 in Osnabrück-Stadt und -Land. Die Region gilt als Leuchtturm des Frauenfußballs, der Trend vor Ort ist stabil – im Gegensatz zum Fußball-Land Niedersachsen, wo man nach dem Boom bis zur Heim-WM im Jahr 2011 einen Rückgang der gemeldeten Frauenteams um 15 Prozent verkraften musste.

Aktuell kicken mit der TSG Burg Gretesch und dem OSC zwei Clubs drittklassig, mit BW Hollage, DJK Schlichthorst, TuS Glane, SV Harderberg, BSV Holzhausen und TV Bohmte sind sechs weitere Teams überregional am Ball. In der aktuell zweigeteilten Kreisliga mit je acht Mannschaften gelten nur die SG Kalkriese/Venne/ Haaren als Neunermannschaft sowie die SG Dissen/ Ravensberg als Spielgemeinschaft über Landesgrenzen hinweg als Exoten – 28 Kreisklassen-Teams stehen für den soliden Unterbau.


Langfristig aber droht Ungemach: Bei den Mädchenteams schlägt der landesweit teils heftigeRückgang von bis zu 50 Prozent der Mannschaften auch in dieser Region voll durch – Thema im nächsten Teil der Frauenfußball-Serie der Neuen Osnabrücker Zeitung
Aufrufe: 8.12.2020, 07:00 Uhr
Neue Osnabrücker Zeitung / Benjamin KrausAutor

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