Die Gastgeber verteidigten gegen Furth konsequent.
Die Gastgeber verteidigten gegen Furth konsequent. – Foto: Simon Tschannerl

SG Chambtal lässt Furth keine Chance

Die beste Abwehr der Liga ist beim 2:0-Sieg sattelfest. Sie lässt im dritten Spiel in Folge kein Tor zu.

Die Kulzer-/Wittmann-Elf geht unbeirrt ihren Weg weiter und feierte einen hochverdienten Derbysieg gegen den FC Furth im Wald. Bei optimalen äußeren Bedingungen und vor mehr als 300 Zuschauern begannen beide Mannschaften verhalten.

Nach zehn Minuten übernahm die Heimelf die Kontrolle über Spiel und Gegner. In der 17. Minute setzt sich Daniel Engl über links durch und wird im Strafraum von Remigus Körner von den Beinen geholt, doch der Pfiff von Schiedsrichterin Anna-Lena-Mayer blieb aus. Nur drei Minuten später ließ Nicki Bucher die Führungschance liegen, als ihm Daniel Engl über rechts den Ball maßgerecht auflegte und er frei vor TW Adamovic an dessen prächtiger Reaktion scheiterte.

Die SG beherrschte in der Folge das Geschehen nach Belieben, und die Kicker von der Wutzmühle hatten irgendwie keinen richtigen Auftrag, was sich schon allein daran widerspiegelt, dass man sich während der gesamten Spielzeit gegen den starken Abwehrverbund der SG nicht eine einzige Tormöglichkeit erspielte und TW Andreas Serve einen äußerst ruhigen Nachmittag verbrachte. Demzufolge kam bei den zahlreichen Fans auch kaum Derbystimmung auf. In der 30. Minute schaltete die SG aus der Abwehr heraus schnell um, und Christian Wittmann schickte Gerhard Schedlbauer über rechts, der das Spielgerät an den linken Innenpfosten setzte, den zurückspringenden Ball dann jedoch zum 1:0 verwertete. Nur drei Minuten später scheitert Daniel Engl aus spitzem Winkel an Adamovic. Unmittelbar vor dem Halbzeitpfiff bietet sich dann dem unermüdlich rackernden Max Panzer die Möglichkeit, auf 2:0 zu erhöhen, als er vollkommen frei vor Adamovic auftaucht, dieser aber wieder Sieger blieb, so dass es bei der knappen Halbzeitführung blieb.

Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich anfangs eine zurückhaltende Partie. Die Sima-Elf versuchte das Blatt zu wenden, war jedoch in ihren Möglichkeiten zu limitiert, so dass die Jungs um Kapitän Mike Schönberger wenig Mühe hatten, um die Gäste vom eigenen Strafraum fernzuhalten. In der 67. Minute verloren die Grün-Weißen dann Abwehrspieler Stefan Dendorfer mit der Ampelkarte nach wiederholtem Foulspiel. Nur drei Minuten später ist Max Panzer allein durch und wird von Torwart Adamovic, der aus dem Tor stürmt, zirka 20 Meter vor seinem Gehäuse rustikal von den Beinen geholt. Über die folgende rote Karte für den Further Torsteher gab es keine Diskussion.

In der 76. Minute machte die Heimelf den Sack vollends zu. Einen Eckball von Max Panzer beförderte der aufgerückte Tobias Adam mit einem sehenswerten Kopfball genau in den linken Torwinkel. In den letzten Spielminuten ließen es Lohmer und Co. ruhig angehen und spielten die Partie im Schongang zu Ende.

Unterm Strich war es ein hochverdienter Erfolg der Heimelf, und die beste Abwehr der Liga unterstrich ihre beeindruckende Sattelfestigkeit und ließ auch im dritten Spiel in Folge keinen Treffer zu.

Aufrufe: 014.9.2021, 07:37 Uhr
Redaktion ChamAutor

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