Andreas Dinkel und sein FC Eschelbronn nehmen eine Position im Verfolgerfeld ins Visier.
Andreas Dinkel und sein FC Eschelbronn nehmen eine Position im Verfolgerfeld ins Visier. – Foto: Berthold Gebhard

An guten Tagen eine Macht

Kreisklasse A Sinsheim +++ Der FC Eschelbronn hat als Einziger Adelshofen geschlagen +++ Am Sonntag soll gegen Elsenz die Vorrunden-Niederlage getilgt werden

Viel zu meckern gibt es nicht für Andreas Dinkel. Ganz im Gegenteil, der Spielertrainer des FC Eschelbronn ist äußerst zufrieden mit dem Saisonverlauf seines FC Eschelbronn. "Ich bin sehr stolz auf meine Jungs, weil sie im Training super mitziehen und wir einen Stamm von 16 Leuten haben, von denen man sich auf jeden verlassen kann", sagt Dinkel.

Das Ergebnis davon ist der aktuelle sechste Tabellenplatz und einige positive Erlebnisse, wie sie nicht viele A-Ligisten vorweisen können. In einem Fall sogar keiner der Konkurrenten. Das betrifft den 2:0-Sieg vor knapp zwei Wochen gegen den SV Adelshofen. "Aber auch in der Woche davor beim Sieg gegen Zaisenhausen (5:2) haben wir bewiesen, was wir können", so der Trainer, der auf die sehr gute körperliche Verfassung seiner Truppe verweist, "gerade was die Fitness angeht, sind wir super drauf. Wenn diese Grundlage gegeben ist, kann man in unserer Klasse schon einmal sehr gut mithalten."

Bei so positiven Eindrücken könnte man sogar von weiter oben träumen. "Dafür hätten wir uns aber nicht so viele unnötige Punktverluste erlauben dürfen", konstatiert Dinkel. Die Grün-Weißen hinken nämlich immer noch ihrem schwachen Saisonstart mit nur drei Zählern aus fünf Spielen hinterher. Damals gab es unter anderem eine 2:4-Niederlage beim FV Elsenz, der diesen Sonntag auf den Kallenberg kommt. "Da haben wir natürlich etwas gutzumachen", hofft der 33-Jährige auf den nächsten Heimdreier und freut sich sehr auf das Duell. Er führt weiter aus: "Gegen Elsenz haben wir stets interessante Partien mit vielen Toren."

Damit es mit den erhofften drei Zählern klappt, müssen die Eschelbronner an ihre Leistung aus den Vergleichen mit Adelshofen und Zaisenhausen anknüpfen und nicht an den vergangenen Sonntag. Da gab es ein schiedlich, friedliches 1:1-Unentschieden bei der SG Untergimpern. Dinkel hat das schnell abgehakt und muss ein wenig schmunzeln: "Das war das schlechteste Spiel von uns in der Rückrunde mit einem gerechten Ergebnis für den ersten Sommerkick des Jahres."

Für den Rest der Runde streben die FC-ler mindestens den fünften Platz an, sie hätten aber auch nichts gegen Rang drei oder vier einzuwenden, wenn alles optimal läuft. Dinkel erläutert: "Natürlich planen wir schon für die kommende Saison, aber gleichzeitig wollen wir das Maximum aus dieser Runde herausholen." Der Kader für 2022/23 nimmt immer stärkere Konturen an, zwei Neuzugänge sind bereits fix und optimalerweise kommen zwei weitere dazu, während es keine Abgänge gibt, höchstens berufsbedingt den ein oder anderen gibt, der etwas kürzertreten muss. Unterm Strich werden sich die Eschelbronner etwas breiter aufstellen und ihrem Trainer somit mehr Variationsmöglichkeiten geben. Ein großer Wunsch ist etwas mehr Engagement von den Jungs aus der Zweiten, damit die Reserve einfach mehr Spiele absolvieren kann.

Bei seiner Einschätzung was die Meisterfrage betrifft, ist sich Dinkel sicher. "Adelshofen wird das Ding durchziehen. Die sind am konstantesten und spielen einen schönen Fußball. Außerdem stimmt es in deren Truppe. Als sie bei uns ihre erste Saisonniederlage kassiert haben, sind viele von ihnen lange bei uns im Klubhaus geblieben und ein paar sind sogar mit unseren Jungs weitergezogen."

Aufrufe: 02.4.2022, 12:00 Uhr
red.Autor