Der Emmendinger Denis Gretz (rechts) kam zu guten Möglichkeiten. Oft hatte er aber gegen die Erzinger Abwehr, hier mit Luis Weber, das Nachsehen.
Der Emmendinger Denis Gretz (rechts) kam zu guten Möglichkeiten. Oft hatte er aber gegen die Erzinger Abwehr, hier mit Luis Weber, das Nachsehen. – Foto: Daniel Thoma

Der FC Emmendingen bekommt ein dickes Brett zu bohren

Der Bezirksliga-Vizemeister unterliegt dem Hochrhein-Zweiten FC Erzingen auf eigenem Platz deutlich mit 1:4.

Eine heftige Heimpleite erlitt der FC Emmendingen, der Vizemeister der Bezirksliga Freiburg, im Hinspiel der Aufstiegsrunde zur Landesliga. Nach dem 1:4(1:1) gegen den FC Erzingen muss die Mannschaft von Mario Rombach im Rückspiel auf ein regelrechtes Fußballwunder hoffen.

Emmendingen
1:4
Erzingen

Trotz der zweieinhalbstündigen Anreise erwischte Erzingen den besseren Start in die Partie. Bereits in der elften Minute gingen die Gäste in Führung: Bruno Golic schüttelte seine Gegenspieler auf der rechten Seite ab, umspielte Torwart Patrick Mitzlaff und traf aus spitzem Winkel. Sebastian Schmidt (dessen Namensvetter auf Emmendinger Seite aus Gesundheitsgründen ausfiel) prüfte Mitzlaff kurz darauf mit einem Distanzschuss. Allmählich fanden auch die Gastgeber in die Partie und kamen in der 17. Minute zum Ausgleich. Torjäger Marko Radovanovic erlief sich einen weiten Ball, stieß in den Strafraum bis zur Torauslinie vor und spielte die Kugel in die Mitte, wo Kapitän Tim-Ulrich Reick nur noch einzuschieben brauchte. Emmendingen war nun am Drücker, und die Gäste durften sich bei ihrem Torwart Loris Brendel bedanken, dass es mit einem 1:1 in die Pause ging. Mehr dazu im BZ-Plus-Artikel.

Aufrufe: 019.6.2022, 20:30 Uhr
Jürg Schmidt (BZ)Autor