Bald rollt der Ball im Kreis Donau/Isar wieder wie gewohnt.
Bald rollt der Ball im Kreis Donau/Isar wieder wie gewohnt. – Foto: Fred Rauscher

BFV führt Vereinsabstimmung im Kreis Donau/Isar durch - Alles bleibt beim Alten

Deutliche Mehrheit der Vereine stimmen für bisheriges Spielsystem

Der Bayerische Fußball-Verband überlässt den Vereinen die Entscheidung über das Spielsystem für die kommende Saison. Im Kreis Donau/Isar fiel das Votum klar aus.

Landkreis Erding – Ein eindeutiges Votum gaben die Vereine des Spielkreises Donau/Isar bei der Festlegung der Spielform für die kommende Saison ab: Mit einer überwältigen Mehrheit von fast 88 Prozent entschieden sich die Funktionäre für die Beibehaltung des bisherigen Spielsystems in einer Doppelrunde mit Hin- und Rückspielen.

Lediglich zwölf Vereine für Alternativmodell - Bisheriges Modell bleibt bestehen

Nur zwölf Vereine wünschten sich eine Umstellung auf eine alternative Spielform, die eine Meisterschafts- und Qualifikationsrunde vorsah. Bei einer solchen Spielform bot der BFV zwei verschiedene Modelle an, die sich darin unterscheiden, dass bei einem Modell eine Spielgruppe in zwei kleinere Gruppen geteilt würde und dann in der Hinrunde in einer Achter-Gruppe gegen jeden Gegner in Hin- und Rückspiel angetreten wird. Die andere Möglichkeit hätte weiterhin dafür gesorgt, dass man gegen jeden Kontrahenten angetreten wäre, jedoch nur in einer Einfachrunde, ehe es dann, wie auch bei der anderen Alternativform, in die entscheidenden Runden gegangen wäre.

Bei beiden Modellen gab es von Seiten der Vereine keinen einheitlichen Favoriten, denn das Abstimmungsergebnis zwischen Modell 1 und 2 fiel nahezu pari aus.

„Im Moment braucht es etwas Normalität, und man ist froh, überhaupt wieder spielen zu können.“

Kreisspielleiter Ludwig Schmidt über das Votum der Vereine.

Obwohl sich die Vereine sehr eindeutig für die Fortführung des Standardmodells entschieden haben, will Kreisspielleiter Ludwig Schmidt künftig nicht gänzlich von einer alternativen Spielform absehen. „Viele Vereine ziehen durchaus eine Veränderung in Betracht, aber im Moment braucht es etwas Normalität, und man ist froh, überhaupt wieder spielen zu können“, erklärt Schmidt und glaubt, auch die Gründe für die derzeitige Ablehnung zu kennen.

Mehrere spielfreie Wochenenden waren laut Kreisspielleiter Ludwig Schmidt der Grund für die Entscheidung der Vereine

„Haupthindernis der alternativen Spielform ist der 8er-Schlüssel, der über alle Ligen und Klassen angewandt werden müsste und mehrere Male in der Saison bei Mannschaften in 14er-/13er-/12er- und gar 11er-Klassen mehrere spielfreie Wochenenden mit sich bringen würde.“ Zudem müssten die Vereine bei einer Umstellung in Kauf nehmen, dass vor allem in der Meisterschafts- beziehungsweise Qualifikationsrunde parallele Heimspieltage der Herrenmannschaften nicht mehr garantiert sind.

Trotz allem will Schmidt zu Beginn der nächsten Saison einen neuen Anlauf mit einem für den Kreis Donau/Isar angepassten Spielsystem vornehmen.

(Andreas Heilmaier)

Rahmentermine Spieljahr 2021/2022:

Saisonstart: 7./8. August.

Wochenspieltag: 7. bis 9. September.

Letzter Spieltag 2021: 13./14. November.

Erster Spieltag 2022: 19./20. März.

Letzter Spieltag: 21./22. Mai.

Aufrufe: 015.6.2021, 08:15 Uhr
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