
Auf der Jahreshauptversammlung des FC Delhoven am 17. April 2026 standen turnusgemäß Neuwahlen an - und diese brachten einen tiefgreifenden personellen Umbruch mit sich.
Der langjährige Vorsitzende Manfred Zingsheim trat nach neun Jahren im Amt nicht erneut zur Wahl an. Noch einschneidender ist der Abschied von Helmut Hamacher, der nach beeindruckenden 48 Jahren als Kassierer seinen Rückzug angekündigt hat. Rund 60 anwesende Mitglieder verabschiedeten beide Funktionäre mit großem Applaus und würdigten ihre außergewöhnlichen Verdienste für den Verein.
Auch nach seinem offiziellen Rückzug wird Hamacher dem FC Delhoven weiterhin eng verbunden bleiben. Künftig unterstützt er die neuen Kassierer Thomas Frason und Philipp Ross beratend. Darüber hinaus engagiert er sich weiterhin im Bereich Walking Football und kümmert sich gemeinsam mit seiner Frau um die Trikots der Seniorenmannschaften.
Auch Zingsheim bleibt aktiv und bringt sich weiterhin in die Vereinsarbeit ein. Gemeinsam mit weiteren Helfern sorgt er in der sogenannten Mittwochsgruppe für die Pflege der Platzanlage.
Zum neuen Vorsitzenden wurde David Rohde gewählt, der bereits in den vergangenen beiden Jahren als stellvertretender Vorsitzender tätig war. Neuer Stellvertreter ist Florian Pacher. In ihren Ämtern bestätigt wurden Geschäftsführer Dennis Kessel sowie dessen Stellvertreter Mirko Schmidt, der künftig zusätzlich den Bereich Sponsoring und Marketing verantwortet.
Im Kreis der Beisitzer gab es nur eine Veränderung: Udo Ohmen legte sein Amt nieder, bleibt dem Verein aber in beratender Funktion erhalten.
Auch im Jugendbereich setzt der Verein auf Kontinuität. Lars Schenk wurde als Jugendleiter ebenso bestätigt wie Christian Skrobranek als Jugendgeschäftsführer. Die Jugendarbeit - unter anderem in der Spielgemeinschaft mit Straberg - gilt als erfolgreich, aktuell stellt der Verein 14 Jugendmannschaften. Sämtliche Trainer verfügen über entsprechende Lizenzen, sieben weitere werden zeitnah die C-Lizenz erwerben.
Mit dem personellen Umbruch setzt der Verein bewusst auf eine Verjüngung der Strukturen - passend zur Entwicklung der ersten Mannschaft, die in den vergangenen Jahren ebenfalls deutlich jünger geworden ist.
Ganz oben auf der Agenda des neuen Vorstands steht nun die Modernisierung des Vereinsheims. Die Planungen laufen bereits, um die in die Jahre gekommene Anlage zeitgemäß zu gestalten und weiterhin als zentralen Treffpunkt für alle Mitglieder zu erhalten.