
Der 14. Spieltag der Regionalliga Nordost wurde durch zwei Abendpartien und eine Absage eröffnet. Während sich Spitzenteam FC Carl-Zeiss Jena mit 2:1 durchsetzte, ging es in Potsdam torreicher zu.
In Jena wurden die Hausherren ihrer Favoritenrolle gerecht und setzten sich unter Flutlicht gegen Aufsteiger 1. FC Magdeburg II mit 2:1 durch. Nach einem torlosen ersten Durchgang sorgte Timon Burmeister (54.) mit seinem dritten Saisontor für die Führung der Gastgeber. Nach 67 Minute erhöte Nils Butzen per Kopfball nach einer Ecke auf 2:0. Magdeburg stemmte sich gegen die drohende Niederlage und kam in der zweiten Minute der Nachspielzeit durch Stefan Korsch zum Anschluss. Mehr als der Treffer zum 1:2 gelang den Gästen vor den 7.209 Zuschauern nicht mehr.
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Im Duell zweier Teams aus dem Mittelfeld der Tabelle wurde am Ende eine torreiche und klare Angelegenheit. Bereits nach einer Viertelstunde sorgte Babelsbergs Nils Schätzle für die schnelle Führung der Hausherren. Nur 240 Sekunden später sorgte Lenny Stein für den Ausgleich. Nach 24 Minute klingelte es erneut im Kasten der Gäste, denn George Didoss erzielte die erneute Führung für Babelsberg. In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit gelang Patrick Breitkreuz der Ausgleich zum 2:2. Nach dem Seitenwechsel passierte lange nichts, ehe Chadi Ramadan (71.), Nikolas Frank (80.) und Ben Meyer (89.) den klaren 5:2-Auswärtsdreier des BFC Preussen besorgten.
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Das Spiel wurde kurzfristig abgesagt. Nähere Infos dazu gibt es hier.
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Wenn zwei Teams aus dem oberen Mittelfeld aufeinandertreffen, ist Spannung garantiert. Zwickau will nach dem unglücklichen 2:3 beim BFC Preussen punkten. Trotz der Niederlage war der Auftritt ordentlich – Veron Dobruna und Maximilian Somnitz trafen, doch am Ende fehlte die Kaltschnäuzigkeit.
Luckenwalde kam gegen Babelsberg nicht über ein 0:0 hinaus, blieb aber defensiv stabil. Die Gäste stehen punktgleich mit Halle in Reichweite der Spitzengruppe. In Zwickau geht es um einen direkten Konkurrenten – ein Sieg würde den Traum von oben am Leben halten. Kleine Details könnten über Sieg oder Punkteteilung entscheiden.
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Altglienicke hat mit dem 1:0-Erfolg in Magdeburg gezeigt, dass man auch enge Spiele gewinnen kann. Jonas Nietfeld sorgte früh für die Führung, danach verteidigte die VSG abgeklärt. Die Mannschaft hat sich in die Spitzengruppe zurückgearbeitet und strahlt derzeit Stabilität aus.
Der Greifswalder FC reist mit einem Achtungserfolg an: Das 3:3 gegen Jena war ein starkes Lebenszeichen. Soufian Benyamina, David Vogt und Joe-Joe Richardson sorgten mit ihren Treffern für Begeisterung an der Ostsee. Nun wartet mit der VSG ein Gegner von anderem Kaliber – aber der GFC hat zuletzt gezeigt, dass er auch mit Topteams mithalten kann. Ein Punktgewinn wäre für die Gäste Gold wert.
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In Eilenburg treffen zwei Mannschaften aufeinander, deren Saisonverläufe unterschiedlicher kaum sein könnten. Der FC Eilenburg steckt nach der 1:2-Niederlage beim BFC Dynamo tief im Tabellenkeller, kämpft aber weiter um jeden Punkt. William Kallenbachs frühes Tor zeigte, dass Potenzial vorhanden ist – nur das Ergebnis blieb aus.
Erfurt dagegen ist nach dem 3:3 gegen Meuselwitz gefordert. Zwei Treffer von Marco Wolf reichten nicht zum Sieg, weil man defensiv zu nachlässig agierte. Im Kampf um die vorderen Plätze darf sich RWE solche Ausrutscher nicht mehr leisten. In Eilenburg ist der Favorit klar, doch die Gastgeber werden alles daransetzen, um das Spiel eng zu halten.
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Traditionsduell in Probstheida: Spitzenreiter Lok Leipzig will nach dem 4:2 in Halle weiter marschieren. Ayodele Adetula war mit drei Treffern der Mann des Spiels und steht sinnbildlich für die Offensivstärke der Blau-Gelben. Elf Siege aus dreizehn Spielen sprechen eine deutliche Sprache.
Der BFC Dynamo feierte zuletzt einen wichtigen 2:1-Erfolg über Eilenburg und will mit dem gewachsenen Selbstvertrauen in Leipzig bestehen. Die Berliner sind auswärts unberechenbar und bringen genug Erfahrung mit, um Lok zu fordern. Dennoch geht der Tabellenführer als klarer Favorit in die Partie – auch, weil die Offensive derzeit kaum zu bremsen ist.
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In Berlin treffen zwei Teams mit konträren Trends aufeinander. Hertha BSC II verlor in Leipzig mit 1:3, zeigte aber trotz Rückstand Moral und Offensivgeist. Die junge Mannschaft sucht weiterhin nach Konstanz, steht aber unter Druck.
Der Hallesche FC dagegen kommt mit Wut im Bauch. Das 2:4 gegen Lok Leipzig offenbarte defensive Schwächen, trotz eines engagierten Auftritts. Bocar Baros früher Treffer reichte nicht, am Ende kassierte man vier Gegentore. In Berlin soll nun die Antwort folgen – ein Sieg würde Halle wieder näher an die Topplätze bringen.
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Beide Mannschaften zeigten zuletzt starke Leistungen. Meuselwitz überraschte mit einem 3:3 bei Rot-Weiß Erfurt, wo Christoph Pauling doppelt traf und ein Eigentor von Sofiane Ikene half. Der ZFC bewies Moral und punktete.
Der Chemnitzer FC gewann zu Hause gegen Zehlendorf mit 2:1. Jonas Marx brachte sein Team früh in Führung, Tobias Müller sorgte nach dem Ausgleich durch Niklas Doll für den Sieg. In Meuselwitz erwartet den CFC ein schwieriges Auswärtsspiel, denn die Gastgeber treten selbstbewusst auf und wollen sich von den Abstiegsrängen absetzen. Ein Duell auf Augenhöhe, in dem Kleinigkeiten entscheiden werden.
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