2026-03-31T13:53:34.397Z

Allgemeines

FC Büderich gerät tiefer in den Abstiegsstrudel

Der FC Büderich verlor das Kellerduell in Frintrop in der Nachspielzeit. Auch der TSV Meerbusch ging in Schonnebeck leer aus und bleibt weiter sieglos.

von Christoph Baumeister · Heute, 20:35 Uhr · 0 Leser
Auf das Pokalaus folgt eine bittere Niederlage.
Auf das Pokalaus folgt eine bittere Niederlage. – Foto: Imago Images

Der FC Büderich gerät in der Oberliga Niederrhein immer mehr in Schieflage. Bei Union Frintrop unterlag das Team von Trainer Sebastian Siebenbach mit 2:3 (0:1) und rutschte auf Rang 14 ab. Nach nur einem Punkt aus den letzten vier Ligaspielen ist der Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz auf drei Zähler geschrumpft.

Frintrop nutzte gleich seine erste Chance durch Yannick Reiners zur Führung (4.). In der Folge hatten die Büdericher zwar mehr Spielanteile, blieben offensiv aber zunächst zu harmlos. Nach der Pause zeigten sie jedoch ein anderes Gesicht und drehten die Partie innerhalb weniger Minuten. Zunächst glich Oliver Dessau (46.) nach Vorarbeit von Giovanni Nkowa aus, ehe Nkowa nach einer Einzelaktion selbst zum 2:1 traf (52.). „Da hatten wir das Spiel eigentlich im Griff“, sagte Siebenbach. Unter anderem traf Dessau in dieser Phase den Außenpfosten. Das rächte sich: Nach einem ruhenden Ball gelang Reiners der Ausgleich (75.).


In der Schlussphase kam es für den FCB besonders dick: Der Unparteiische erkannte den Büdericher Treffer zum 3:2 wegen eines Offensivfouls ab, Frintrop schlug kurz vor dem Abpfiff zu. Nach einer weiteren Standardsituation traf Joel Zwikirsch zum 3:2 (90.+2). „In Summe haben wir das Spiel wieder völlig unnötig verloren. Zusammen mit dem unglücklichen Pokal-Aus war das eine echt harte Woche für uns“, sagte Siebenbach.

TSV Meerbusch fehlt die Durchschlagskraft

Auch der TSV Meerbusch musste den nächsten Rückschlag hinnehmen. Bei der SpVg Schonnebeck unterlagen die Blau-Gelben mit 1:4 (1:2) und blieben damit zum vierten Mal in Folge sieglos. Die Partie begann aus ihrer Sicht denkbar ungünstig. „Wir haben fünf Minuten gebraucht, um hereinzukommen, und waren beim ersten Gegentor im Tiefschlaf“, ärgerte sich Interimstrainer Marc Roch über das frühe 0:1 durch Marcio da Silva do Vale.
In der Folge übernahm jedoch der TSV klar die Kontrolle. Der Ausgleich durch Florian Berisha (15.), der einen Patzer der Hausherren ausnutzte, war die logische Konsequenz. Auch danach bestimmten die Gäste das Geschehen, ohne jedoch zwingend vor das Tor zu kommen. „Von den Spielanteilen her hätten wir führen müssen“, betonte Roch. Stattdessen kassierte sein Team auf unglückliche Weise das 1:2. Nach einer Hereingabe wehrte Torhüter Franz Langhoff den Ball nach vorne ab, von dort sprang er von Aaron Addo ins eigene Tor (40.).

Nach dem Seitenwechsel bot sich ein anderes Bild. Schonnebeck agierte konsequenter und erspielte sich ein deutliches Chancenplus. „Spielerisch waren wir nicht schlechter, aber uns hat die Durchschlagskraft gefehlt“, sagte Roch. Die einzige klare Möglichkeit zum Ausgleich vergab Berisha. In der Schlussphase sorgten Niko Bosnjak (82.) und Alpha Kevin Kourouma (90.+2) für den 4:1-Endstand.