Der Neuseeländer Sarpreet Singh steht kurz vor einer Einigung mit dem FC Bayern
Der Neuseeländer Sarpreet Singh steht kurz vor einer Einigung mit dem FC Bayern – Foto: Instagram Sarpreet Singh

Singh kurz vor Bayern-Wechsel: „Angebot hat mich schockiert"

Sarpreet Singh soll die Offensive der zweiten Mannschaft verstärken

Der FC Bayern München hat seine Bemühungen um eine Offensivkraft intensiviert - und ist offenbar in Neuseeland fündig geworden. Sarpreet Singh soll sich bereits in München aufhalten.

Sarpreet Singh - dieser Name dürfte wohl nur den Allerwenigsten geläufig sein. Das neuseeländische Talent soll nun die erhoffte Offensiv-Verstärkung für das Drittliga-Team des FC Bayern sein. Trainer Sebastian Hoeneß bestätigte mehrfach, noch auf der Suche nach einem Stürmer zu sein, der der Mannschaft sofort weiterhelfen kann.

Nach Informationen der „Bild“ steht der Transfer kurz vor dem Abschluss. Der 20-jährige Singh steht noch beim neuseeländischen Erstligisten Wellington Phoenix unter Vertrag und soll sich im Moment zu Verhandlungen an der Säbener Straße befinden.

Auf der offiziellen Seite der neuseeländischen A-League wird Wellington-Manager David Dome zum möglichen Transfer zitiert: „Wir warten auf ein offizielles Angebot, um zu sehen, was der Spieler den Bayern wert ist. Es gab einige Angebote für ihn, aber das vom FC Bayern hat ihn am meisten gereizt.“ Dome sagte außerdem: „Der Fakt, dass sich der viertgrößte Klub der Welt für ihn interessiert, hat ihn in einen kleinen Schock versetzt. Aber einen sehr guten.“

Für die neuseeländische Liga wäre der Wechsel wohl der größten Transfer der Geschichte. 2013 war Marco Rojas ebenfalls von Phoenix zum VfB Stuttgart gewechselt.

Singh ist im offensiven Mittelfeld zuhause - und damit kein klassischer Stürmer, wie ihn sich Hoeneß wünscht. Im Mai machte er bei der U20-WM im Trikot der „Kiwis“ auf sich aufmerksam.

In der neuseeländischen A-League erzielte der Youngster in 25 Spielen fünf Tore und gab sieben Assists. Singh soll in den Planungen des Rekordmeisters auch eine Rolle als Perspektivspieler für die Profis einnehmen.

2223 Aufrufe25.6.2019, 08:30 Uhr
Marius EppAutor

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