Sie setzen das Konzept „Trikots für die Welt“ in der Region um: Alexander Hoyer (links) und Benjamin Marth freuen sich auf und über Spenden. (Foto: hbz/Jörg Henkel)
Sie setzen das Konzept „Trikots für die Welt“ in der Region um: Alexander Hoyer (links) und Benjamin Marth freuen sich auf und über Spenden. (Foto: hbz/Jörg Henkel)

Rheinhessen sammelt „Trikots für die Welt“

FuPaner Benjamin Marth und Alexander Hoyer beteiligen sich an Spende für Kinder und Jugendliche der Balkanstaaten +++ Mit einer kleinen Geste eine große Freude bereiten +++ Angebot für Vereine und Privatpersonen

Fußball verbindet und baut Brücken. Überall auf der Welt gibt der Sport Kraft und bereitet Jung und Alt große Freude. Nötig ist dieser Effekt vor allem dort, wo Hilfe und Hoffnung dringend gebraucht werden. Alles, was es zum Fußballspielen braucht, und was hierzulande für uns schon selbstverständlich ist, genau daran fehlt es in anderen Ländern an allen Ecken und Enden: Trikots, Bälle, Fußballschuhe, Torwarthandschuhe, Schienbeinschoner und Trainingsleibchen. Equipment, wie es die Vereine und Sportler im Land zuhauf haben. Viele der Sachen werden rege genutzt, andere haben das Grün lange nicht gesehen.

Das Team von Trikot für die Welt beim Auspacken vor Ort. Gesammelt werden Amateur- wie Profitrikots gleichermaßen.
Das Team von Trikot für die Welt beim Auspacken vor Ort. Gesammelt werden Amateur- wie Profitrikots gleichermaßen. – Foto: Trikot für die Welt

Genau um diese Kleidungsstücke geht es bei der Sammelaktion „Trikot für die Welt“, die zwei FuPaner aus Rheinhessen nun durchführen und damit junge Fußballer*innen in sechs Balkanländern unterstützen (Bosnien, Kroatien, Montenegro, Kosovo, Serbien und Mazedonien). Die Aktion richtet sich an Vereine und Privatpersonen gleichermaßen. „Meine Frau und ich haben unsere Wohnung aufgeräumt und uns von zahlreichen Sachen getrennt“, erinnert sich Benjamin Marth (FC Basara Mainz), wie die ganze Sache ins Rollen kam. „Irgendwann war dann auch der Schrank mit den Sportklamotten dran“, stieß der 37-Jährige bei der Suche nach einem Abnehmer schnell auf „Trikot für die Welt“ und war sofort begeistert: „Fußball ist so viel mehr, als nur gegen den Ball treten. Er verbindet Menschen und wenn man dazu seinen Teil beitragen kann, ist das doch eine schöne Sache.“

Derselben Meinung war auch Alexander Hoyer, der gemeinsam mit Marth die Aktion nun Rheinhessenweit forciert: „Ich denke Vielen geht es so, dass sie Trikots zuhause liegen haben, die eigentlich nicht mehr getragen werden.“ Besonders gefiel dem 28-jährigen Schwabsburger dabei der Gedanke, „mit einer kleinen Geste jemandem eine große Freude zu machen“, ruft Hoyer alle Rheinhessen dazu auf, sich an der Aktion zu beteiligen.

Für Kinder und Jugendliche rund um den Globus sammelt die Organisation "Trikot für die Welt" nicht mehr benötigte Sportklamotten. Auch zwei Rheinhessen beteiligen sich an der Aktion. Gesammelt wird diesmal für sechs Balkanstaaten.
Für Kinder und Jugendliche rund um den Globus sammelt die Organisation "Trikot für die Welt" nicht mehr benötigte Sportklamotten. Auch zwei Rheinhessen beteiligen sich an der Aktion. Gesammelt wird diesmal für sechs Balkanstaaten. – Foto: Trikot für die Welt

Besonders benötigt werden Kindertrikots und kleine Größen, die den jüngsten Fußballer*innen das Leben versüßen sollen. Da aber auch andere Projekte in der Welt unterstützt werden, sind auch größere Kleidungsstücke stets willkommen. Die Voraussetzung: Die Spenden sollten in einem Zustand (gewaschen und sauber) sein, in dem man die Klamotten selbst noch tragen und nutzen würde.

Über „Trikot für die Welt“: Zusammen mit „Cross Cultures“ unterstützt „Trikot für die Welt“ 3.300 Mädchen in 300 Teams in sechs Ländern auf dem Balkan (Bosnien, Kroatien, Montenegro, Kosovo, Serbien und Mazedonien). Dabei arbeitet die Organisation auch mit den „Open Football Fun Schools“ zusammen.

„Trikots für die Welt“ - Ansprechpartner Rheinhessen:

Alexander Hoyer und Benjamin Marth
Kontakt: trikotspende-rheinhessen@web.de
Internet: https://tfdw.de/

Aufrufe: 7.4.2021, 07:30 Uhr
Martin ImruckAutor

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