Marco Schneider
Marco Schneider – Foto: Daniel Thoma

Vormachtstellung des FC Auggen nicht in Stein gemeißelt

Eine erschwerte Kaderplanung für die Saison im Anschluss an die lange Corona-Pause setzt auch dem FC Auggen zu.

Die zweite lange Unterbrechung des Spiel- und Trainingsbetriebs aufgrund der Corona-Pandemie hat im Amateurfußball einiges auf den Kopf gestellt. Auch beim Verbandsligisten FC Auggen nehmen die Verantwortlichen einen Veränderungsprozess wahr. Die Planungssicherheit ist in vielen Bereichen erschwert. Gespräche mit Spielern gestalten sich deutlich komplizierter als in zurückliegenden Jahren.

Der FC Auggen hat sich in den vergangen Spielzeiten in der Verbandsliga erfolgreich etabliert. Seit dem Aufstieg in der Saison 2014/15 gehörten die Weindörfler aus dem Markgräflerland zum festen Bestandteil der sechsthöchsten deutschen Spielklasse. Mit großer Regelmäßigkeit beendete der FC Auggen die Saison im vorderen Drittel, auch in der aktuell unterbrochenen Spielzeit steht die Elf von Trainer Marco Schneider als Tabellensechster ordentlich da. Dem 46-Jährigen ist es mit seinem Trainerteam gelungen, im Anschluss an eine komplizierte Vorsaison die richtigen Schlüsse zu ziehen. Dennoch wird Schneider nach drei Jahren als verantwortlicher Coach seinen Posten zum Saisonende räumen. "Die Tätigkeit als Spielerberater und der große zeitliche Aufwand eines Verbandsliga-Trainers waren nicht mehr miteinander zu vereinbaren", so Björn Giesel, der sportliche Leiter des FCA. Als Nachfolger haben die Markgräfler Daniel Kreisl verpflichtet. Schneider steht neben Giesel als sportlicher Leiter dem Verein weiter zur Verfügung. Weiter geht´s im BZ-Plus-Artikel.

653 Aufrufe7.4.2021, 17:45 Uhr
Lukas Karrer (BZ)Autor

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