Keine Vorteile für Zorneding (2.v.l. Lukas Zehtmaier, r. Markus Bayer) oder Steinhöring (l. Josef Steinegger, Benjamin Lechner).  
Keine Vorteile für Zorneding (2.v.l. Lukas Zehtmaier, r. Markus Bayer) oder Steinhöring (l. Josef Steinegger, Benjamin Lechner).   – Foto: stefan rossmann

FC Falke kassiert nächste Pleite - Acht-Tore-Remis in Baldham-Vaterstetten

Zorneding schafft vorgegebenes Ziel nicht

Werden die Falken nach einem schwungvollen Re-Start allmählich flügellahm? „Deutet sich schon ein bisschen an“, findet FC-Vorstand Wolfgang Kirmaier nach der zweiten Pleite in Folge.

Höhenkirchen
3:0
FC Falke

SpVgg Höhenkirchen – FC Falke Markt Schwab. 3:0
Gleichzeitig fügt er aber auch an: „Die Stimmung im Team ist aber gut, die Jungs wollen fighten und haben den Abstiegskampf auch angenommen.“

Nur lahmt das Spiel der Falken eben seit Längerem im entscheidenden letzten Drittel. „Wenn wir vorne drin einen Knipser hätten, der pro Saison 15 Tore schießt, hätten wir die Probleme nicht.“

Denn auch beim Viertplatzierten Höhenkirchen hatten die Falken im ersten Drittel durchaus Gelegenheiten, in Führung zu gehen – „und dann kann das Spiel anders laufen“. Die entscheidende Kaltschnäuzigkeit legte beim 3:0 einmal mehr nur der Gegner an den Tag.

(bj)

Falke: Silbersack, Roß, Wasser, Beck, Maier, Mittermüller, Häusler, Hödl, Niederdorf, Meier, Böhm; Scheuenpflug, Beqiraj, Tillmann, Istogu, Walther, Hagenstein.


Zorneding
1:1
Steinhöring

TSV Zorneding – TSV Steinhöring 1:1

„Ziel waren drei Punkte, um den Dreier gegen Parsdorf zu veredeln.“ Insofern war Zornedings Trainer Ralph Pöpperling bedingt mit dem erkämpften Punkt seiner Elf zufrieden. Zunächst musste er die Steinhöringer Kampfbereitschaft loben, die „am Rande der Fairness, aber noch im Rahmen“, den Platzherren im ersten Durchgang klassisch den Schneid abkaufte. „Die haben über den ganzen Platz Manndeckung gespielt, und wir haben eine Weile gebraucht, um dagegenzuhalten.“ Ihren Führungstreffer, der Torschütze Josef Steinegger über Umwege nach einem Freistoß aus dem Halbfeld in den Lauf gesprungen war (18.), nahmen die Gäste verdientermaßen mit in die Pause. Mit einer sehenswerten Einzelaktion konnte Moritz Ziepl ausgleichen (56.), ehe Lukas Zehetmair bei seinem Lattenknaller nur Zentimeter zur angestrebten „Veredelung“ fehlten (85.).

(bj)

Zorneding: Pietrzak, Benkert, Bayer, Stadler, Lentner, Ziepl, Bouacha, Schwirtz, Pollich, Englmann, Zehetmair; Pöpperling, Höger, Jarosch, Mittrach, Schwürzenbeck.

Steinhöring: Klapper, Lang, Wiener, Steinegger, Saglar, Bacak, Rotherbl, Mader, Lopez, Steinegger, Lechner; Billmayr, Redl, Urban, Dimov.


SC Baldham II
4:4
Kirchheim II

SC Baldham-Vaterstetten – Kirchheimer SC II 4:4
Der teaminterne Leidensdruck scheint noch nicht groß genug zu sein, flachste Stefan Weitzl. „Einfach brutal“, resümierte der Baldhamer Coach nach einer „klaren 4:4-Niederlage“ und dem nächsten SCBV-Spektakel. Anders als beim Torfestival in Aschheim (6:6), war Weitzl diesmal im ersten Durchgang durchweg begeistert von seiner Elf: „Furioses Angriffspressing, Kreativität, Spielwitz. Nur müssen wir zwingend sechs Tore machen.“ Faktisch reichte es nur für eine 2:0-Pausenführung durch Milorad Stanojevic (26.) und Robin Jungk (45.). Deshalb müsse man sich „an die eigene Nase packen“, dass man nach dem 3:1 durch Jan Sousek (71. Elfmeter) die Partie aus der Hand gab – 3:4 (81.). Der späte Schlusspunkt durch Elsjan Duraj (86.) tröstete Weitzl nicht über „zwei verlorene Zähler“ hinweg.

(bj)

SCBV II: D. + M. Schmidt, Reiter, Sousek, Kovac, Kaiser, Jungk, Duraj, Stanojevic, Özcan, Rohrmoser; Wiester, Zob, Reitsberger, Rook, Rooshani, Gizzi.


Egmating
1:3
FC Aschheim II

TSV Egmating – FC Aschheim II 1:3
Die zweite Heimniederlage in Folge kassierte der TSV Egmating im Mittelfeldduell gegen den FC Aschheim II. „Wir hatten schon bessere Tage“, stellte dann auch Pressesprecher Wolfgang Pohl nach der Pleite fest. In einer zerfahrenen Partie traf Aschheims Florian Höglmeier mit einem Kopfball zum 0:1 (34.), Manfred Dörflinger erhöhte auf 0:2 (36.). Valentin Jablonksi gab seinem TSV Egmating mit dem Anschluss zum 1:2 (45.) Hoffnung mit in die zweite Hälfte, doch die Heimelf konnte sich nicht entscheidend durchsetzen. Höglmeier beendete die Egmatinger Hoffnungen mit dem Treffer zum 1:3 (63.).

(arl)

TSV Egmating: Vladimiridis, Pohl, Erler, Keller, Obermair, Schadhauser, Heinzl, Jablonski, Forster, Wastian, Dollwet, Moser, Kratzer, Friedel, Werner.

Aufrufe: 26.10.2020, 12:11 Uhr
Ebersberger Zeitung / Redaktion EbersbergAutor

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