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FC Anzing-Parsdorf feilt in der Transferflaute an der Fitness

Kreisliga 3 München

von Christian Scharl · 19.02.2026, 10:45 Uhr · 0 Leser
An ihrer Abseitsfalle feilten die FCAP-Verteidiger (rot, links) Alexander Dausch und Tim Lehrmann aktiv mit Reklamierarm zuletzt beim 1:1 gegen Finsing.
An ihrer Abseitsfalle feilten die FCAP-Verteidiger (rot, links) Alexander Dausch und Tim Lehrmann aktiv mit Reklamierarm zuletzt beim 1:1 gegen Finsing. – Foto: Sro

Der FC Anzing-Parsdorf steht auf einem Abstiegsrang. Neuzugänge blieben aus. Nun setzt Trainer Beierkuhnlein auf harte Fitnessarbeit und Defensivstabilität.

Das Prinzip Hoffnung begleitet die Fußballer des FC Anzing-Parsdorf nach einer nur rudimentär geglückten Vorrunde nun im Kampf um den Klassenerhalt in der Kreisliga 3, Gruppe München. „Wir müssen uns an Kleinigkeiten aufbauen. Und ich glaube schon, dass wir das hinkriegen“, übt sich der Kapitän und Abteilungsleiter (und frisch gebackene Vater) Peter Rauch in Optimismus.

Vielleicht ist es auch Zweckoptimismus auf dem momentan belegten Abstiegsrang und mit einem Rückstand von sieben Zählern auf die direkten Nichtabstiegsränge. Die erhofften Neuverpflichtungen in der Winterpause zur Kaderverbreiterung und Qualitätssteigerung blieben nämlich aus. „Leider hat sich nichts getan“, bedauert Rauch trotz aller Bemühungen die Transferflaute.

Notgedrungen baut der FCAP auf die Unterstützung der Reservemannschaft. „Wir müssen noch enger zusammenrücken.“ Auch angesichts der mehr als dünnen Spielerdecke, nachdem nun auch in der Vorbereitung Trainer Peter Beierkuhnlein selten mehr als zwölf oder dreizehn Spieler anleiten darf. Und doch zeigt sich Rauch damit schon zufrieden, nachdem in weiten Teilen der Vorrunde diese Zahl locker unterschritten wurde.

Angesichts der Melange aus fehlender Quantität, ausgebliebenen Zugängen und der Tabellenlage setzt der Trainer erst einmal auf die Primärtugenden. „Peter arbeitet hart an unserer Fitness, die Trainings sind schon zach. Aber daran sind wir selbst schuld“, gibt Rauch auch selbstkritisch Auskunft zum erhöhten Aufenthalt im anaeroben Übungsbereich. Mit der physischen Komponente und dem Hauptaugenmerk auf eine stabile Defensive möchte Anzing-Parsdorf doch noch die Voraussetzungen für den Klassenerhalt schaffen.

Einen Hoffnungsschimmer beobachtete die FC-Gallionsfigur in der Vorbereitungspartie gegen den Erdinger Kreisligisten FC Finsing beim 1:1-Remis. „Wir arbeiten daran, defensiv einfach stabil zu stehen.“ Zum weiteren Feinschliff der Defensivabstimmung empfängt der FC Anzing-Parsdorf heute Abend um 20 Uhr auf dem Kunstrasenfeld im Vaterstettener Stadion den Bezirksligisten TuS Holzkirchen zu einem kurzfristig anberaumten Test.