Der FC Amberg – hier gegen die DJK Ensdorf – ist gegen die SpVgg SV Weiden II klarer Favorit. Foto: Torsten Baier
Der FC Amberg – hier gegen die DJK Ensdorf – ist gegen die SpVgg SV Weiden II klarer Favorit. Foto: Torsten Baier

FCA will Siegesserie ausbauen

Amberg kann sich zum Aufstiegskandidaten mausern. Ensdorf ist im Duell mit dem direkten Konkurrenten unter Druck.

Im Heimspiel gegen den FV Vilseck dürfte der SV Raigering zwar klarer Favorit sein, jedoch scheint angesichts der vergangenen Wochen auch eine Überraschung nicht ausgeschlossen. Raigering rehabilitierte sich zwar vergangene Woche mit einem 2:0-Erfolg gegen die DJK Ensdorf, allerdings warfen zuvor drei Niederlagen am Stück die Mannschaft von Martin Kratzer ordentlich zurück. Zum heutigen Rückrundeauftakt gilt es allen voran, die zuletzt löchrige Defenisve in den Griff zu bekommen. Abschreiben sollte man den SV Raigering in der Spitzengruppe jedenfalls noch nicht, denn bis zur Winterpause steht ein überwiegend machbares Restprogramm an.

Der FV Vilseck schien vor einigen Wochen schon als Absteiger Nummer eins festzustehen, doch nun schnuppert das Team um Trainer Daniel Liermann nach vier ungeschlagenen Spielen wieder Morgenluft. Nach acht Punkten aus den vergangenen Wochen fehlen den Gästen nur noch zwei Zähler zum rettenden Ufer, weshalb man sich wohl auf eine intensive Begegnung freuen darf.


Formschwache Teams
Im Gastspiel der DJK Ensdorf beim 1.FC Schwarzenfeld treffen die beiden wohl formschwächsten Mannschaften aufeinander. Die letzten fünf Partien beider Teams sprechen Bände: Während die DJK zumindest einen Zähler holte, gingen die heutigen Gastgeber komplett leer aus. Die Schwarzenfelder mussten in den vergangenen Wochen grundsätzlich mit einer Rumpfelf antreten. Die Gründe dafür waren allen voran Verletzungen und Rot-Sperren. Eine Niederlage wie im Hinspiel würde das Team von Wolfgang Richthammer endgültig in den Abstiegskampf befördern. Dort befindet sich die DJK Ensdorf hingegen schon seit geraumer Zeit. Abgesehen von einer Phase mit drei Siegen aus vier Spielen Mitte der Hinrunde gab es nicht viel zu bejubeln. Mit einem Dreier würde man zumindest mit dem heutigen Gegner gleichziehen.

Für den SV Hahnbach geht es am Sonntag gegen den FC Wernberg darum, sich von dem unerwarteten Rückschlag am vergangenen Wochenende zu erholen und weiterhin ein Teil der Spitzengruppe zu bleiben. Wenngleich das Team von Thorsten Baierlein nur einen Punkt aus den vergangenen beiden Partien holte, dürfte es keine Diskussion über die Favoritenrolle geben. Trotzdem ist der FC Wernberg ein durchaus gefährlicher Gegner. Die Mannschaft von Christian Most verlor in den vergangenen neun Partien nur ein einziges Mal – ausgerechnet im Derby gegen Detag – und steht zurecht im oberen Mittelfeld des Tableaus. Dass der FC selbst gegen Etzenricht und Luhe-Wildenau vier Zähler holte, sollte Warnung genug sein. Gefährlichster Akteur ist bis dato Alexander Grill mit neun Treffern.


FC Amberg favorisiert
Das Duell der Gegensätze ist das Aufeinandertreffen zwischen der SpVgg SV Weiden II und dem FC Amberg. Die Reserve des Landesligateams war nach furiosem Start die Mannschaft, die es zu schlagen galt. Inzwischen rutschte man ins Niemandsland ab und verlor zuletzt sechs von sieben Spielen. Bitterer Tiefpunkt war das 2:8 gegen den SV Schwarzhofen. Ganz anders ist die Stimmungslage beim FC Amberg. Zwar ist man dort durchaus verletzungsgeplagt, doch das tut dem Erfolg keinen Abbruch. Mit sechs Siegen in Serie ist der FCA längst kein Geheimtipp mehr, sondern darf getrost zu den Aufstiegskandidatien gezählt werden. Momentan fehlt nur ein einziger Punkt auf den Relegationsplatz. Dass man mit Dennis Kramer einen Stürmer in den eigenen Reihen hat, der momentan trifft, wie er will, darf den Ambergern sicherlich Hoffnung auf den nächsten Dreier machen.
Aufrufe: 18.10.2019, 12:30 Uhr
Pascal EdenhartAutor

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