
Alsbach. Der FC Alsbach baut zur neuen Saison das Trainerteam um. Steffen Gils bleibt dem abstiegsbedrohten Gruppenligisten ein weiteres Jahr als Trainer erhalten und geht in seine vierte Saison als Coach beim FCA. Ein deutlicher Vertrauensbeweis - trotz Platz 16 der Tabelle und vier Niederlagen (3:16 Tore) im Jahr 2025. Aufs rettende Ufer sind es bereits sieben Zähler Rückstand.
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Sein Pendant Patrick Hegen dagegen beendet im Sommer aus familiären und beruflichen Gründen seine Tätigkeit bei den Bergsträßern. Die Entscheidung sei ihm nicht leichtgefallen, da ihm die Arbeit viel Spaß gemacht habe, so Hegen. „Die Entwicklung in Alsbach geht absolut in die richtige Richtung“, so Hegen in einem Vereinsstatement weiter. Der Verein habe ihn noch versucht von einer weiteren Zusammenarbeit zu überzeugen, doch berufliche Verpflichtungen an der Uni Mainz und die Familie ließen es nicht zu „mit der gleichen Leidenschaft und dem notwendigen Engagement allen Beteiligten gerecht zu werden“, erklärt Hegen seine Beweggründe.
Mit Max Beck steht bereits ein Nachfolger fest. Damit entschied sich der Verein für eine interne Lösung, zugleich bringt Beck bereits Trainererfahrung bei Wormatia Worms und in Guntersblum mit und soll als spielender Co-Trainer von Steffen Gils fungieren. „Als die Verantwortlichen auf mich zukamen, musste ich nicht lange überlegen. Ich fühle mich hier beim FC Alsbach seit meiner Ankunft im vergangenen Sommer sowohl im Team als auch im Verein extrem wohl und gut aufgenommen, sodass mir die Entscheidung letztendlich sehr leicht gefallen ist, die angebotene Position des spielenden Co-Trainers zu übernehmen“, wird Beck zitiert.
Bis dahin steht das große Ziel Klassenerhalt beim FC Alsbach auf der Agenda. „Letztes Jahr im Sommer haben wir einen großen Umbruch erlebt. Das die anstehende Saison schwierig wird, war sowohl dem Verein, der Mannschaft als auch mir als Trainer klar. Das die Zeit braucht, war uns ebenfalls klar“, sagt Steffen Gils, der den Zusammenhalt im Verein lobt.