Vermeidbare Niederlage gegen die 1. Herren von Minerva

Al-Kauthar II
1:3
SC Minerva

FC Al-Kauthar II vs. SC Minerva 93 1:3 (1:1)

Kauthar spielete in folgender Formation:

Ali Atieh - Tarek Chihadi, Saber El-Hammoud, Julian Bartel, Ahmad Shamshak - Benjamin Unterhofer, Mohamad Alrazi, Husnija Hidanovic, Stanley Unterhofer - Mohamed Achkir - Khalil Yasser El-Moussa.

Keine Ersatzspieler.

Es fehlten: Hassan Achkir, Assad Achkir, Tim Hochheim, Bilal Iraki, Jaser Nasif, Haissam El-Nassser, Ahmat Said, Achmat Emghames, Patrick Bartylla, Metin Arslan, Yousef Rahal, Yasser El-Hammoud und Nadim Abushi

Mit dem wirklich letzten Aufgebot lieferten die arg dezimierten "Löwen" des FC Al-Kauthar II dem favourisierten Tabellenzweiten des SC Minerva (1.Herren) einen tollen Kampf. Man operierte mit einem 4-4-1-1 System, ließ Minerva in deren Hälfte die Bälle hin und her spielen. In der eigenen Hälfte wurden die Räume eng gemacht. Dem Gegner fiel nicht viel ein, um die gut organisierte Abwehr des FC Al-Kauthar II zu knacken. Leider konnte der Torhüter der Neuköllner einen Fernschuss von Minerva nicht mehr um den Pfosten lenken. 0:1 für Minerva wie aus dem nichts nach 23. Minuten. Doch das ließ Kauthar nicht aus der Ruhe bringen. Postwendend erzielte man nach einem Zuckerpass von "Rocky" (Husnija Hidanovic) auf Stanley Unterhofer, der dann ins Dribbling ging und gnadenlos zum verdienten Aussgleich einschoss. Dann in der 38. Minute ein weiterer Rückschlag für die behertzt spielenden Neuköllner, als sich Torhüter Ali an der Hand verletzte. Er "biß" auf die Zähne und spielte als Feldspieler weiter.

Man nahm Tarek Chihadi ins Tor. Halbzeit 1:1. Die Neuköllner behielten ihr Sytem bei und mit zunehmender Spieldauer wurde Minerva immer unruhiger. Zu gut stand die Abwehr um die Abwehrrecken Saber El-Hammoud und Julian Bartel. Die anderen Spieler, wie der Debütant Khalil Yasser El-Moussa, der Kapitän Benjamin Unterhofer, Stanley Unterhofer, Husnija Hidanovic, Mohamad Alrazi, Mohamed Achkir, Ahmad Shamshak überzeugten den Trainer mit ihrer Leidenschaft, Disziplin und Zweikampfstärke. Auch das Umsetzen des neuen Systems gelang und läßt für kommende Aufgaben hoffen. Saber El-Hammoud und Ali Atieh gilt der besonderer Dank, dass sie trotz erheblicher Verletzung bis zur 93. Minute durchhielten.

Dann ein Blackout und Gastgeschenk an unseren Gegner in der 67. Minute. Das völlig unnötige 1;2 fiel für Minerva. Schade aber Kauthar ließ die Köpfe nicht hängen und forderte Minerva bis zur letzten Minute des Spiels alles ab. Kurz vor Schluß fiel dann noch das 1:3 für Minerva, es war nur noch Kosmetik. Der Trainer der Neuköllner war nach dem Spiel trotz der Niederlage sehr stolz auf seine Jungs, und bescheinigte hnen gerade im taktischen Bereich eienen großen Fortschritt nach vorne getan zu haben. Zudem lobte er die geschlossene Mannschaftsleistung des Teams. Dem Schiedsrichter Enrico Jahn wurde eine gute Leistung bescheinigt, wenn er auch kurz vor dem 0:1 für Minerva ein klares Foul an Stanley Unterhofer mit einem Elfmeter für Kauthar hätte ahnden müssen.

Aufrufe: 030.11.2021, 14:58 Uhr
Herbert HochheimAutor