
Odenwaldkreis. Die Kreisliga B Odenwald bleibt sich treu: Nichts ist gewiss, Favoritenstürze inklusive. Besonders bitter waren in dieser Hinsicht das 2:5 der GSV Breitenbrunn beim VfL Michelstadt II und das Hetzbacher 1:2 bei der SG Bad König/Zell II. Beide Mannschaften waren Spitzenreiter SSV Brensbach II dicht auf den Fersen. Souverän dagegen die Vorstellung der Gersprenztaler, die bei Schlusslicht Bullau zehn Tore erzielten.
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Spyridon Kousis (70.) brachte Rimhorn spät in Front. Marc Giegerich (80.) egalisierte für nie aufgebende Gäste. „Das war heute ein offener Schlagabtausch. Dabei verschoss Hainstadt einen Foulelfmeter“, kommentierte Niko Kotsikas (SG II). Nach der Pause war Rimhorns Reserve am Drücker und führte nach Auffassung ihres Trainers verdient. In der Schlussphase waren die Platzherren nicht im Bilde, was wiederum Hainstadt nutzte.
Siegfried Eisele (51.) und Ramazan Colayir (83.) schossen die A-Liga Reserve zum verdienten Sieg. „Schon in der ersten Hälfte bestimmten wir das Geschehen und müssen durch zwei hochkarätige Chancen eigentlich in Führung liegen“, übermittelte Gerhard Achatzi von der SGS. Entscheidend war wohl, dass die SGS II schnell nach der Pause traf und sich noch etliche Chancen erspielte, aber aufpassen musste, weil der VfR stets durch Konter gefährlich blieb.
Jan Henrik Mertens (12., 30., 35., 62.) war der Mann des Tages, als er gegen ersatzgeschwächte Breitenbrunner vier Tore besorgte und damit gemeinsam mit Patrick Wamser (17.) maßgeblich am VfL-Erfolg beteiligt war. Lars Ehrhardt (49.) und Luka Schauber (83.) verkürzten zwischenzeitlich. „Zuerst waren wir gegen dezimierte Gäste klar überlegen, nach der Pause ließen wir etwas nach, aber insgesamt ist es ein verdienter Sieg“, so Holger Sievers vom VfL.
Philippe Heusel (1.) und Dennis Tschesnokow (32.) brachten die Kurstädter in Front. Mirell Hadzic (85.) besorgte den zu späten Anschlusstreffer. „Die ersten 70 Minuten spielten wir nur auf das Tor der Gäste. Erst in der Schlussphase gelang es Hetzbach, sich von unserem Druck zu befreien und selbst Druck auszuüben. Da war es aber schon zu spät“, erklärte Yasper Jeckel (SG II).
Drei Tore vom überragenden Robin Fischer (48., 72., 78.) entschieden das umkämpfte Spiel. Jan Schmachtel und Matthias Hallstein versäumten es in der Schlussphase, das Ergebnis auszubauen. „Zuerst nutzten wir beste Chancen nicht, nach der Pause kamen drei Alutreffer dazu“, so Sascha Vetter vom TSV II, der einen klar überlegenen TSV sah.
„Wir haben gegen das Spitzenteam stark aufgespielt, durch die beiden Tore von Marlon Kredel (20., 40.) zum Seitenwechsel geführt und besaßen weitere gute Möglichkeiten“, sagte Marcus Weber (TV II). Nach der Pause fanden die Rodensteiner nicht mehr ins Spiel und wurden vom Gegner eiskalt bestraft: Serdar Sancaktar (49.), Cemal Kacmaz (54.) sowie nochmal Sancaktar (90. +2) bogen den Rückstand noch um.
Die SSV-Tore besorgten Markus Lackner (6., 33.), Yazn Kakih (13., 23., 55.), Tim Spinner (29.), Akin Keskin (31., 40.), Cem Aygün (58.) und Fabio Capone (89.).