Eins der Vorspiele auf die neue Meisterschaftsserie: Der TSV Armsheim verlor im Verbandspokal gegen den VfL Gundersheim (grün), In dieser Szene attackiert Philip Wesner Yannick Mitterdorfer (links).
Eins der Vorspiele auf die neue Meisterschaftsserie: Der TSV Armsheim verlor im Verbandspokal gegen den VfL Gundersheim (grün), In dieser Szene attackiert Philip Wesner Yannick Mitterdorfer (links). – Foto: pakalski-press/Axel Schmitz/Archiv

Fast wie vor der Corona-Krise

An diesem Wochenende starten viele Staffeln in die Serie 22/23: Was der Fan wissen muss

ALZEY. Das Warten hat ein Ende: Ab diesem Wochenende spielen die Vereine – zumindest von der A-Klasse aufwärts – wieder um Punkte. Die Spielzeit 22/23 beginnt. Wir haben zusammengetragen, was der Fan zur neuen Saison wissen sollte.

Eingleisige Ligen

Von einzelnen Ausnahmen im Süden Verbandsgebiets abgesehen, ist der Play-off-Modus abgeschafft. Es wird wieder in den großen Staffeln ohne anschließende Auf- und Abstiegsrunde gespielt.

Aufstieg

In den klassischen Staffeln gilt die gleiche Regel wie vor der Corona-Pandemie: Die Meister steigen auf, die Vizemeister der Parallelstaffeln ermitteln in Entscheidungsspielen den dritten Aufsteiger. In den beiden C-Klassen Alzey-Worms ist offen, wie mit den Vizemeistern verfahren wird. Möglicherweise wird der dritte Aufsteiger ausgespielt, möglicherweise steigen auch beide Zweite auf. Darüber wird der Kreisvorstand befinden.

Abstieg

Mit Ausnahme der C-Klasse steigt der Tabellenletzte ab. Wie viele Absteiger es darüber hinaus gibt, hängt von den Entwicklungen in den übergeordneten Ligen ab. Fakt ist nur: Aus 16er-Klassen können maximal vier Mannschaften, aus 18er-Klassen maximal fünf und aus 20er-Klasse maximal sechs absteigen.

Einwechslungen

Die Trainer dürfen während eines Spiels nicht mehr nur drei, sondern bis zu fünf Spieler einwechseln. In den B- und C-Klassen ist der Rückwechsel erlaubt.

Spielabsagen wegen Corona-Fällen im Kader

Spielabsagen wegen coronabedingter Ausfälle sind nur möglich, wenn eine Mannschaft weniger als 13 spielfähige Spieler hat. Dies festzustellen, obliegt dem Staffelleiter. Dazu überprüft er, welche Spieler für die Mannschaft in der Vergangenheit eingesetzt waren, längstens vier Wochen rückwirkend. Sind wenigstens 13 von ihnen spielfähig, also nicht in Quarantäne, kann das Spiel nicht mit der Begründung Corona abgesetzt werden.

Corona und die Meisterschaft

Derzeit rechnet kaum jemand damit, dass die Saison vorzeitig abgebrochen werden muss. Vorsichtshalber wurden dennoch in der Spielordnung Regelungen getroffen, wie in dem Fall verfahren wird. Muss die Runde vor Abschluss der Vorrunde abgebrochen werden, wird sie annulliert. Es gibt keine Auf- und Absteiger. Wird die Runde nach Abschluss der Vorrunde, aber noch vorm Beginn der Rückrunde beendet, entscheidet der Tabellenstand über Auf- und Abstieg. Die Staffelleiter sollten demnach angehalten sein, die Vorrunde noch in diesem Jahr zu beendet, um eine wertbare Saison zu haben. Sind zum Zeitpunkt des Abbruchs bereits Rückspiele ausgetragen, wird über die Quotientenregel eine Abschlusstabelle erstellt, die über Auf- und Abstieg entscheidet.

Weltmeisterschaft

Bei der Gestaltung des Spielplans hat der Südwestdeutsche Fußballverband den Wunsch seiner Vereine berücksichtigt. Demnach gibt es keine Spielpause wegen der WM in Katar. Die Vorrunde soll bis zum 4. Dezember beendet sein. Die beiden folgenden Wochenenden sind als Nachholspieltermine vorgesehen. Die Rückrunde startet offiziell am 26. Februar.

Ampelkarte

Die Ampelkarte hat in dieser Saison noch Gültigkeit. Sie wird im Südwestdeutschen Fußballverband im Aktivenbereich erst zur nächsten Runde von der Zeitstrafe abgelöst.

Spielgemeinschaften

Neuerdings können Spielgemeinschaften bis in die Verbandsliga aufsteigen

Aufrufe: 06.8.2022, 06:00 Uhr
Claus RosenbergAutor

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