
Kommt jetzt noch ein weiterer Torhüter, dann hätte der SE Freising in der Sommerpause eine komplette Fußballmannschaft verpflichtet. Es war also ein großer Kader, der da zum Trainingsauftakt auf dem Platz stand.
Freising – Die Lerchenfelder sind allesamt fit. Beim Konditionstest kamen durchwegs gute Ergebnisse zustande. Und auch das erste Testspiel lieferte gleich ein 5:0. Bei den Saisonzielen möchten sich die Gelb-Schwarzen aber weiter nicht in die Karten schauen lassen. „Wir wollen uns im Vergleich zum letzten Jahr in allen Belangen verbessern und schauen, für was es am Ende reicht“, erklärt Kaderplaner Sebastian Thalhammer.
2024/25 war’s am Ende ein vierter Platz. Doch der sportliche Leiter Thalhammer, der selbst ebenfalls im Kader steht, hat seine Hausaufgaben gemacht und Coach Alexander Schmidbauer eine schlagkräftige Truppe zusammengestellt. Zehn Feldspieler kamen, und keiner davon scheint, als wolle er sich hinten anstellen. Deswegen will Schmidbauer zum Vorbereitungsstart keine Stammelfgarantie vergeben – „jeder soll die Chance bekommen, dass er sich präsentiert“. Und weil so viele zum Kader stießen, will Schmidbauer „die ersten drei Testspiele nutzen, um vieles auszuprobieren“.
Währenddessen muss Sportchef Thalhammer das Drumherum managen. Die Landesliga schwebt ein wenig über dem SEF, vor allem viele von außen sehen den Verein auch heuer im engeren Kreis der Favoriten. „Was andere denken“, so der 30-Jährige, „können wir nicht entscheiden.“ Jetzt sollen erst einmal die zehn neuen Feldspieler (und wohl noch ein Keeper) integriert werden.
„Die Liga selbst“, gibt Thalhammer zu verstehen, sei heuer keine einfache. Garching kommt als Landesliga-Absteiger, und auch, dass der FC Moosinning von der Ost- in die Nordstaffel „umgezogen wurde“, findet Beachtung. Wie vielleicht auch der alles andere als ruhige Sommer in der Savoyer Au. Eine volle Fußballmannschaft kam zum SEF. Jetzt muss daraus nur noch ein erfolgreiches Team geformt werden.